Remotely Piloted Aircraft Systems (RPAS)

Information zur AG

Die AG Remotely Piloted Aircraft Systems (RPAS) beschäftigt sich mit dem Betrieb von Unmanned Aircraft Systems (UAS), sogenannten Drohnen. Zweck der AG Arbeit ist der Schutz der Luftfahrzeugbesatzungen und Passagiere, die Eindämmung von möglichen Kollisionsgefahren durch Drohnen sowie die Integration von unbemannten Luftfahrzeugsystemen in den Luftraum. Das wichtigste Ziel hierbei ist es das heutige sehr hohe Sicherheitsniveau der bemannten Luftfahrt nicht durch die Einführung von unbemannten Luftfahrzeugsystemen zu beinträchtigen.

Arbeit und Ziele

Das wichtigste Ziel ist das heutige sehr hohe Sicherheitsniveau der bemannten Luftfahrt nicht zu beinträchtigen. Die Integration von unbemannten Luftfahrzeugsystemen muss entsprechend gestaltet werden. Die größte Herausforderung dabei ist die steigende Kollisionsgefahr durch die rasant wachsende Zahl von Laien gesteuerter, auch privat genutzter Drohnen, insbesondere als Freizeitbeschäftigung. Gemäß einer Studie des Verbandes Unbemannte Luftfahrt werden in Deutschland 455.000 Drohnen privat und 19.000 Drohnen kommerziell eingesetzt.

Für Piloten von bemannten Luftfahrzeugen sind Drohnen aufgrund ihrer kompakten Abmessungen ohne entsprechende Hilfsmittel nahezu unmöglich im Luftraum zu erkennen. Selbst kleine, privat genutzte Drohnen stellen jedoch eine Gefahr, beispielsweise für niedrig fliegende Hubschrauber im Rettungseinsatz, dar.

Hier möchte die AG ein Bewusstsein bei den Nutzern schaffen, dass man auch mit Drohnen am Luftverkehr teilnimmt und entsprechende Regeln befolgt werden müssen.

Drohnen können nicht nur die Flugsicherheit, sondern auch die die Luftsicherheit beeinträchtigen. Die VC arbeitet deshalb mit den Sicherheitsbehörden an Konzepten, dies zu verhindern. Die AG ist weiterhin in vielen nationalen, wie auch internationalen Organisationen vertreten und arbeitet hierbei durch aktive Gestaltung mit daran, dass bei der Integration von Drohnen in den Luftraum das Sicherheitsniveau im Luftverkehr erhalten bleibt.

Um die sichere Integration in den Luftraum sicherzustellen stellt die VC folgende Forderungen an den Betrieb bzw. die Betreiber von Drohnen:

  • Ausweichpflicht, d.h. bemannte Luftfahrzeuge müssen Vorrang vor unbemannten haben
  • Maßnahmen um die Sichtbarkeit zu erhöhen - adäquate Beleuchtung
  • „Beipackzettel“ mit Erläuterung der Rechte und Pflichten beim Betrieb von Drohnen
  • Registrierung von Drohnen, um den Besitzer bzw. Steuerer zuordnen zu können
  • keinerlei operationelle Einschränkungen für bemannte Luftfahrzeuge

Aktuelle Themen:

  • Begleitung von Gesetzgebungsverfahren um Flugsicherheit sicherzustellen

Die ausführliche Position der VC zum Thema Unmanned Aircraft Systems kann in der entsprechenden Policy nachgelesen werden.

Mitglieder

Akron-Punselie, Rob  
Bürger, Moritz Stellv. Leiter AG ATS  
Fongern, Georg  
Gottwald, Felix Leiter AG ATS  
Mildenberger, Thomas  
Niesler, Daniel  
Rüder, Thomas Leiter AG HEL  
Rüter, Alexander  
Scheck, Max Leiter AG RPAS  
Wies, Daniel