RPAS (Drohnen)

Arbeitsgebiet:

In der Arbeitsgruppe Remotely Piloted Aircraft Systems (RPAS) werden Fragen rund um den Betrieb von Drohnen behandelt. 

Die Arbeitsgruppe RPAS existierte bereits seit längerer Zeit als „Task Force RPAS“. 

Die ständig wachsende Bedeutung des Themas, als auch die absolute Zahl von Drohnen machte es jedoch erforderlich, diese Task Force weiterzuentwickeln und schließlich in die AG RPAS zu überführen.

Zweck der Arbeit der AG RPAS der Vereinigung Cockpit ist der Schutz der Besatzungen und Passagiere, die Eindämmung von möglichen Kollisionsgefahren durch Drohnen sowie die Integration von unbemannten Luftfahrzeugsystemen in den Luftraum.

Das wichtigste Ziel hierbei ist es das heutige sehr hohe Sicherheitsniveau der bemannten Luftfahrt nicht zu beinträchtigen. Die Integration von unbemannten Luftfahrzeugsystemen, wie Drohnen offiziell genannt werden, muss entsprechend gestaltet werden. Die größte Herausforderung dabei ist die steigende Kollisionsgefahr durch die rasant wachsende Zahl von Laien gesteuerter, auch privat genutzter Drohnen, insbesondere als Freizeitbeschäftigung. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) geht in einer Schätzung von mittlerweile (2016) mehr als 400.000 Drohnen in Deutschland aus. 

Für Piloten von bemannten Luftfahrzeugen sind Drohnen aufgrund ihrer kompakten Abmessungen ohne entsprechende Hilfsmittel fast unmöglich im Luftraum zu erkennen. Selbst kleine, privat genutzte Drohnen stellen mitunter eine Gefahr, beispielsweise für niedrig fliegende Hubschrauber im Rettungseinsatz, dar.

Hier möchte die Vereinigung Cockpit ein Bewusstsein bei den Nutzern schaffen, dass man auch damit am Luftverkehr teilnimmt und entsprechende Regeln befolgt werden müssen.

Drohnen können nicht nur die Flugsicherheit, sondern auch die die Luftsicherheit beeinträchtigen: Die VC arbeitet mit den Sicherheitsbehörden an Konzepten, dies möglichst zu verhindern.

Die Vereinigung Cockpit ist durch die Arbeitsgruppe RPAS in vielen nationalen, wie auch internationalen Organisationen vertreten. Die Vereinigung Cockpit arbeitet hierbei durch aktive Gestaltung mit daran, dass bei der Integration von Drohnen in den Luftraum das Sicherheitsniveau im Luftverkehr erhalten bleibt.

Um die sichere Integration in den Luftraum sicherzustellen stellt die Vereinigung Cockpit folgende Forderungen an den Betrieb bzw. die Betreiber von Drohnen:

  • Ausweichpflicht, d.h. bemannte Luftfahrzeuge müssen Vorrang vor unbemannten haben
  • Maßnahmen um die Sichtbarkeit zu erhöhen, bspw. durch Blitzlichter
  • „Beipackzettel“ mit Erläuterung der Rechte und Pflichten beim Betrieb von Drohnen
  • Registrierung von Drohnen, um den Besitzer bzw. Steuerer zuordnen zu können
  • keinerlei operationelle Einschränkungen für bemannte Luftfahrzeuge

Aktuelle Themen:

  • „Safe Sky“-Kampagne der Vereinigung Cockpit
  • Begleitung von Gesetzgebungsverfahren um Flugsicherheit sicherzustellen

Mitglieder

Fongern, Georg  
Gottwald, Felix stv. Leiter AG ATS  
Grützner, Lothar  
Mildenberger, Thomas Leiter AG RPAS  
Niesler, Daniel  
Rüder, Thomas Leiter AG HEL  
Rüter, Alexander  
Scheck, Max