Unsere Angebote

Auf dieser Seite stellt die VC ihre eigenen Projekte, Anwendungen und Produkte zur kontinuierlichen Verbesserung der Flight Safety vor.

Die AG Airport & Ground Environment unterzieht die deutschen Verkehrsflughäfen einem jährlichen Sicherheitscheck. Als Grundlage für die Untersuchung dient ein kontinuierlich an die sich veränderten Anforderungen angepasster Kriterienkatalog, der nicht nur die internationalen Vorschriften, sondern auch die aus Pilotensicht sinnvolle und für eine optimale Sicherheit notwendige Ausrüstung von Flughäfen umfasst. Hier gelangen Sie zum VC Flughafencheck.

Die Arbeitsgruppe Strahlenschutz wirkt bei der Interpretation und Umsetzung der Strahlenschutzverordnung in den Flugbetrieben in Deutschland mit. Des Weiteren beschäftigt sie sich mit Fragen zur Belastungsprävention. Ziel der Arbeit ist es, die wissenschaftliche Grundlage des Strahlenschutzes im Hinblick auf das fliegende Personal aufzubereiten, eigenverantwortliche Schutzmaßnahmen durchzuführen sowie in Politik und Verwaltung auf die speziellen Strahlenschutzprobleme des fliegenden Personals aufmerksam zu machen. Über diese Inhalte informiert die AG in ihren Strahlenschutznewsletter.

Die wichtigsten Handlungsschritte

Das Problem der kontaminierten Kabinenluft ist weiterhin ungelöst. Aus diesem Grund setzt sich die AG Flight Health & Environment intensiv mit dieser Thematik auseinander. Auf der Fume Event Webseite finden Sie ausführliche Informationen zum Thema kontaminierte Kabinenluft sowie den Fume Event Guide, welcher Ihnen für den Ernstfall die wichtigsten Handlungsschritte darlegt.

Bekämpfung von Human Trafficking

Die Vereinigung Cockpit e.V. und die Unabhängige Flugbegleiter Organisation e.V. haben gemeinsam ein Positionspapier erarbeitet, welches die Problematik von Menschenhandel (human trafficking / trafficking in persons) mit Fokus auf den Luftverkehr sowie die gemeinsamen Forderungen zur Bekämpfung beschreibt.

https://www.vcockpit.de/themen-und-positionen/policies-positionspapiere.html

Das Positionspapier wurde am 20. März 2019 im Zuge des Workshops „Bekämpfung von human trafficking“ unter Beteiligung von nationalen Vertreterinnen und Vertretern von Behörden und Airlines, sowie Vertretern der ICAO und IATA vorgestellt. Im Workshop wurden Vorgaben aus der ICAO und Handlungsoptionen für die Bekämpfung von Menschenhandel an Bord von Verkehrsflugzeugen auf nationaler Ebene beraten. Der Fokus lag insbesondere darauf, verlässliche Verfahren im Bereich Meldekette sowie Crewtraining zu etablieren.
Als Ergebnis und Zusammenfassung des Workshops wurde festgehalten, dass alle beteiligten Organe sowohl miteinander kommunizieren müssen, als auch jeweils eine interne Sensibilisierung stattzufinden hat. Hierfür könnten vorhandene Strukturen genutzt und gegebenenfalls ausgebaut werden.

Hintergrund: Menschenhandel (human trafficking / trafficking in persons) beschreibt den Transport von Personen gegen ihren Willen und stellt einen Verstoß gegenüber grundsätzlichen Menschenrechten (Verbot von Sklaverei und Zwangsarbeit) dar. Es trägt neben Waffen- und Drogenhandel mit einem geschätzten Umsatz von 150 Milliarden US$ (International Labor Organisation, ILO, 2014) wesentlich zur Finanzierung von Terrorismus bei. Die Transportstrecken verlaufen global von Süd nach Nord sowie Ost nach West und die Transportwege sind vielfältig. Bisher wurden Opfer des modernen Sklavenhandels hauptsächlich über den Landweg transportiert, in den letzten Jahren ist allerdings eine Verschiebung hin zu human trafficking im Luftverkehr spürbar (z.B. Einfliegen von Frauen und Mädchen für Zwangsprostitution bei Großveranstaltungen). Flughäfen sowie Airlines haben hier als Kontaktpunkt mit den Opfern eine moralische Handlungsverpflichtung. Dem Flug- und Bodenpersonal muss hierzu von den zuständigen Arbeitgebern das nötige Handwerkszeug zur Verfügung gestellt werden. Derzeit gibt es für Flug- und Bodenpersonal in Deutschland weder adäquates Training, was das Erkennen von möglichen Situationen darstellt, bei denen es sich um Menschenhandel handeln könnte, noch formale Anweisungen zur Meldekette bei möglichen Verdachtsfällen.

„Die Meldung eines begründeten Verdachtsfalls ist in jedem Fall immer sinnvoll.“ - Oliver Linke, Polizeipräsidium Frankfurt.

Artikel aus der VC Info

Bekämpfung von Menschenhandel in der zivilen Luftfahrt

Human Trafficking -  ein unterschätztes Problem?

Ein Beitrag der United Nations Office on Drugs and Crime UNODC
Ein Beitrag der UFO e.V.
Ein Beitrag der IATA
Ein Beitrag der ICAO

Seit dem 18. Februar sind die neuen EASA FTL Rules in Kraft. Einigen Luftfahrtunternehmen, die nach einem festen Flugplan operieren, wurde auf Antrag die Umstellung ihrer Dienst-, Flugdienst- und Ruhezeitenregelungen zum 26. März 2016 (Beginn des Sommerflugplanes 2016) beziehungsweise 31. März 2016 genehmigt. Um Ihnen diese umfangreichen Änderungen näher zu bringen, hat die VC-Arbeitsgruppe Flight Time Limitations (FTL) einen EASA FTL Guide erstellt, sowie zusätzlich einen Guide „How to use EASA FTL“ erarbeitet, den wir Ihnen hier gerne bereitstellen.

How To EASA FTL

VC-EASA FTL Guide