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Warum kandidiert ihr für den Aufsichtsrat?
Anja Granvogl: Weil es gerade jetzt wichtig ist, dass Beschäftigte mit unserer Perspektive im Gremium vertreten sind. Wir wollen kritisch nachfragen, wenn es um Schließung, Auslagerungen oder strategische Entscheidungen geht. Wenn niemand Fragen stellt, wird es nicht besser. Unser Ziel ist, die Zukunft von Cityline aktiv mitzugestalten und die Interessen der Kolleginnen und Kollegen stark zu vertreten.
Gregor Winkler: Für mich ist das eine Herzensangelegenheit. Ich bin Cityliner mit Leib und Seele, habe mich bewusst für diesen Betrieb entschieden und möchte, dass wir eine Perspektive haben. Im Aufsichtsrat können wir Einfluss nehmen und Entscheidungen aus Arbeitnehmersicht begleiten. Unsere Motivation als Piloten ist besonders hoch, weil wir wie keine andere Arbeitnehmergruppe direkt an die Zukunft dieses Unternehmens gebunden sind.
Warum ist es wichtig, dass die Cityliner ihr Stimmrecht nutzen?
Anja Granvogl: Nur wer wählen geht, sorgt dafür, dass wir eine starke Arbeitnehmerstimme im Aufsichtsrat haben. Gerade jetzt, wo ständig mit Szenarien gespielt wird, ist es entscheidend, dass Beschäftigte nicht übergangen werden.
Gregor Winkler: Die Wahl ist die Chance für jede und jeden, unsere Arbeitsplätze zu sichern. Wir bringen Erfahrung aus Gewerkschaftsarbeit und Tarifkommission mit und wissen, wie das Management tickt. Dieses Wissen gehört ins Gremium – für die Belegschaft, nicht gegen sie.
Was ist euer gemeinsames Ziel?
Anja Granvogl: Cityline hat Potenzial – motivierte Mitarbeitende und Kompetenzen. Wir wollen dafür kämpfen, dass das gesehen und genutzt wird. Zu lange wurden unsere Interessen übergangen.
Gregor Winkler: Unser Ziel ist klar: Es geht darum, Cityline nicht einfach ausbluten zu lassen, sondern so lange wie möglich eine Perspektive für die Mitarbeitenden zu sichern. Dafür setzen wir uns ein und dafür brauchen wir eure Stimme.