Vereinigung Cockpit e.V.:Aktuelles https://www.vcockpit.de/ Aktuelle Nachrichten der Vereinigung Cockpit e.V. de Vereinigung Cockpit e.V.:Aktuelles https://www.vcockpit.de/typo3conf/templates/general_rwd/_common/images/logo_rss.png https://www.vcockpit.de/ 107 30 Aktuelle Nachrichten der Vereinigung Cockpit e.V. TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wed, 11 Nov 2020 14:52:15 +0100 Piloten legen massives Angebot vor – Lufthansa am Zug http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/piloten-legen-massives-angebot-vor-lufthansa-am-zug.html <p>Seit April stellen die Piloten bei Lufthansa, Lufthansa Cargo, Germanwings und Lufthansa Aviation Training einen Krisenbeitrag in Höhe von EUR 155 Millionen bis Ende dieses Jahres bereit. Die Ankündigung, dass ein Impfstoff in Kürze das Zulassungsverfahren durchlaufen soll, hat nicht nur zu einem... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/piloten-legen-massives-angebot-vor-lufthansa-am-zug.html" class="header-link ">Details</a></p> Seit April stellen die Piloten bei Lufthansa, Lufthansa Cargo, Germanwings und Lufthansa Aviation Training einen Krisenbeitrag in Höhe von EUR 155 Millionen bis Ende dieses Jahres bereit. Die Ankündigung, dass ein Impfstoff in Kürze das Zulassungsverfahren durchlaufen soll, hat nicht nur zu einem sprunghaften Anstieg des Lufthansa-Aktienkurses geführt und sich in der erfolgreichen Platzierung einer Wandelanleihe des Unternehmens niedergeschlagen, sondern auch die Zukunft besser vorhersehbar gemacht.

Aus Sicht der Vereinigung Cockpit (VC) muss der Fokus während der Krise auf der Liquiditätssicherung der Lufthansa liegen. Daher bietet die VC eine Verlängerung des Unterstützungspaketes vom 01.01.2021 bis zum 30.06.2022 im Wert von EUR 450 Millionen an. Dieses Paket sieht neben Kurzarbeit weitere Zugeständnisse bei Gehalt und Altersversorgung im Gegenzug für einen Arbeitsplatzschutz bis zum 31.12.2022 vor.

„Die in diesem Frühjahr vereinbarten und nun zusätzlich angebotenen Zugeständnisse belaufen sich auf einen Wert von insgesamt über EUR 600 Millionen. Dies entspricht gegenüber der Vorkrisenzeit Gehaltsreduzierungen von bis zu 50%. Die Piloten gehen hiermit an ihre finanzielle Belastungsgrenze, um dem Unternehmen zu helfen.“, so Markus Wahl, VC-Präsident. „Das Unterstützungspaket bietet Lufthansa die Möglichkeit, nach der Krise mit maximaler Flexibilität auf Marktentwicklungen reagieren zu können, um so gestärkt aus der Krise zu kommen, sollte der Markt die Möglichkeit bieten.“

Eine besondere Herausforderung in der Zeit nach der Krise wird beim Wiederhochfahren des Flugbetriebes die aufwendige Requalifizierung eines Großteils des sich in Kurzarbeit befindenden Cockpitpersonals sein. Das von der VC heute unterbreitete Unterstützungspaket gibt Lufthansa die Flexibilität, schnell und reibungslos aus der Krise zu starten, sowie eventuell frei gewordene Märkte zu besetzen.


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Presse Wed, 11 Nov 2020 14:52:15 +0100
TUIfly-Belegschaft fordert Politik auf, perspektivlose Umstrukturierung auf Kosten der Steuerzahler zu verhindern http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/tuifly-belegschaft-fordert-politik-auf-perspektivlose-umstrukturierung-auf-kosten-der-steuerzahler.html <p>Betriebsgremien und Gewerkschaften kritisieren gemeinsam die Pläne zu massiven Kürzungen bei TUIfly. Die konzerneigene deutsche Fluggesellschaft soll nach Unternehmensplänen ihre Flotte mehr als halbieren, über 1000 Arbeitsplätze streichen und die Bodenorganisation in Hannover weitestgehend... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/tuifly-belegschaft-fordert-politik-auf-perspektivlose-umstrukturierung-auf-kosten-der-steuerzahler.html" class="header-link ">Details</a></p> Betriebsgremien und Gewerkschaften kritisieren gemeinsam die Pläne zu massiven Kürzungen bei TUIfly. Die konzerneigene deutsche Fluggesellschaft soll nach Unternehmensplänen ihre Flotte mehr als halbieren, über 1000 Arbeitsplätze streichen und die Bodenorganisation in Hannover weitestgehend abbauen. Diese Pläne lehnen die Belegschafts-Vertreter der Vereinigung Cockpit, der ver.di, die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der TUIfly GmbH und des Betriebsrates als wirtschaftlich und politisch untragbar sowie sozial unverantwortlich ab. 

Vergangene Woche appellierten die Beschäftigten der TUIfly an die Politik, ihren Einfluss geltend zu machen, um Massenentlassungen, Standort- und Stellenverlagerungen zu verhindern. In Briefen an die zuständigen Bundesminister Peter Altmaier (Wirtschaft), Hubertus Heil (Arbeitsmarkt/Soziales), Andreas Scheuer (Verkehr) und Olaf Scholz (Finanzen) sowie den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann machen die Beschäftigten deutlich, dass sie bei Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bereit seien, substanzielle Krisenbeiträge zu leisten, um das Unternehmen gemeinsam durch die Krise zu führen. Verfasst sind die Briefe von den Betriebsräten, Personalvertretungen, Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern im Aufsichtsrat und der ver.di-Tarifkommission Boden und Kabine sowie der Vereinigung Cockpit Tarifkommission der Piloten. 

Durch die Umstrukturierung würden ca. 200 Millionen Euro an Kosten verursacht. Damit würde der Konzern einen erheblichen Anteil der vorhandenen Liquidität und der staatlichen Hilfsgelder in Höhe von drei Milliarden Euro in einem Projekt ohne unmittelbar wirksamen finanziellen Nutzen und mit unsicherem Ausgang versenken. 

Etwaige Kosteneinsparungen durch die geplante Umstrukturierung werden sich frühestens in mehreren Jahren einstellen.  

In einer Situation, in der eine Insolvenz nur durch staatliche Hilfe abgewendet werden konnte, einen dreistelligen Millionenbetrag an Liquidität mit Absicht aus der Hand zu geben, ist betriebswirtschaftlich unvermittelbar. Dies auch noch in der für den Tourismus ohnehin schwachen Zeit des Winters zu tun, zeugt von unternehmerischem Leichtsinn und Unvernunft. Dass der mit deutschen Hilfsgeldern gestützte TUI-Konzern Kürzungen ausgerechnet in Deutschland bei der TUIfly durchsetzen möchte, ist darüber hinaus dem deutschen Steuerzahler absolut nicht zu vermitteln. 

Breits jetzt - mitten in der Corona-Krise - fliegt TUIfly schon mit über 20 Flugzeugen fast ausschließlich auf die kanarischen Inseln und dies könnte aufgrund der hohen Nachfrage noch gesteigert werden. Das zeigt eindeutig, dass 17 Flugzeuge für den Heimatmarkt des weltgrößten Reiseveranstalters keinesfalls ausreichend sein werden. Sobald die Corona-Krise dem Ende zugeht, wird eine erheblich größere Flotte benötigt, um das Geschäft und Flugprogramm durchführen zu können. Hier will TUI in Zukunft überwiegend mit osteuropäischen Billigfluggesellschaften in erheblichem Umfang fliegen. Da TUI als Premiumanbieter mit dementsprechend hohen Preisen für die Kunden dieses Geschäftsgebaren dem TUI Kunden verkaufen kann ist sehr fraglich. 

Belegschaft ist zu substanziellen Beiträgen bereit 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TUIfly sind sich über die prekäre Lage des Unternehmens allerdings völlig im Klaren. Sie sind daher bereit, alles für sie Mögliche zu tun, um den Arbeitgeber durch diese Krise zu bringen. Dazu gehört unter anderem die Bereitschaft, substanzielle tarifliche Beiträge zu vereinbaren sowie die Flexibilität und Produktivität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Änderungen im Manteltarifvertrag zu Gunsten des Arbeitgebers erheblich zu steigern.  

Dieses Angebot der Belegschaft beinhaltet zwei Komponenten. Zum einen können die Einmalkosten für den TUI-Konzern von ca. 200 Millionen Euro sofort erheblich reduziert werden - diese werden für die Finanzierung des TUI-Konzerns in der Krise dringend benötigt. Zweitens bieten die Gewerkschaften der TUIfly darüber hinaus Einsparungen bei den laufenden Kosten an. 

Mit diesen Einschnitten sowie einer möglichen Absenkung der Arbeitszeit könnten gleichermaßen viele Beschäftigte vor der Arbeitslosigkeit geschützt werden und für die TUI sofort wirksame Einsparungen realisiert werden. Im Gegenzug zu diesen massiven Zugeständnissen fordert die Belegschaft allerdings den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen.  

Statt gegen die eigene Belegschaft und letztlich auch gegen die deutsche Politik betriebswirtschaftlich unsinnige Maßnahmen durchzudrücken, sollte die Unternehmensführung mit den Beschäftigten über substanzielle Einsparungen verhandeln. Mit den Vorschlägen zu Sparmaßnahmen kann TUIfly als starke Fluggesellschaft auch über die Corona-Zeit hinaus bestehen.  

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Presse Sun, 08 Nov 2020 16:46:25 +0100
Luftverkehrsgipfel bleibt hinter Erwartungen der Pilotinnen und Piloten zurück http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/luftverkehrsgipfel-bleibt-hinter-erwartungen-der-pilotinnen-und-piloten-zurueck.html <p>Der Pilotenverband Vereinigung Cockpit (VC) begrüßt, dass die Branche unter dem Eindruck der tiefgreifenden Krise von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zum Luftverkehrsgipfel zusammengerufen wurde. Das Treffen ist aus Sicht der Pilotinnen und Piloten jedoch deutlich hinter den Erwartungen... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/luftverkehrsgipfel-bleibt-hinter-erwartungen-der-pilotinnen-und-piloten-zurueck.html" class="header-link ">Details</a></p> Der Pilotenverband Vereinigung Cockpit (VC) begrüßt, dass die Branche unter dem Eindruck der tiefgreifenden Krise von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zum Luftverkehrsgipfel zusammengerufen wurde. Das Treffen ist aus Sicht der Pilotinnen und Piloten jedoch deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Agenda und die Statements der politischen Vertreter lassen klarere Bekenntnisse zum Ziel des umfassenden Erhalts von Arbeitsplätzen in der Luftfahrt vermissen. 

Die VC kritisiert vor allem, dass Arbeitnehmerinteressen beim Luftverkehrsgipfel nur am Rande gestreift wurden. Die Politik hat sich stattdessen, wie auch aus der Teilnehmerliste ersichtlich ist, sehr stark auf die Unternehmen konzentriert. Die Anliegen der Hundertausenden Beschäftigten und ihrer Familien wurden weitgehend außer Acht gelassen. 

Der Berufsverband der Verkehrspiloten lehnt diesen einseitigen Fokus auf die Arbeitgeberinteressen ab. Die oftmals hochspezialisierten Fachkräfte und ihre Fähigkeiten werden dringend gebraucht. Ohne sie kann das Wiederhochfahren des Systems Luftfahrt nach der Krise nicht gelingen. Daher müssen dringend Initiativen zur Aufrechterhaltung von Qualifikationen und Berechtigungen gestartet werden. 

"Wir erwarten von der Politik, dass die Gewerkschaften stärker und enger eingebunden werden", sagt Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit, nach dem Gipfel, an dem er auch selbst teilnahm. "Für uns als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist es völlig klar, dass wir durch diese Krise nur gesamtgesellschaftlich kommen. Wir brauchen den  Schulterschluss zwischen Politik, Unternehmen und Belegschaften. Wir müssen uns gemeinsam auf das Durchstehen der Krise und dann auf die Zukunft des Luftverkehrs konzentrieren. Die jetzige Situation darf von keiner Seite für eigene Zwecke ausgenutzt werden." 


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Presse Fri, 06 Nov 2020 13:56:19 +0100
TUIfly: VC kritisiert Abbruch der Gespräche und Verweigerungshaltung des Arbeitgebers    http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/tuifly-vc-kritisiert-abbruch-der-gespraeche-und-verweigerungshaltung-des-arbeitgebers.html <p>Das TUIfly-Management hat sich einseitig für eine Aufgabe der Krisengespräche mit der Tarifkommission Cockpit entschieden. Das Cockpitpersonal hatte zuvor Bereitschaft zu einem weitreichenden und schmerzhaften Maßnahmenpaket signalisiert, welches sowohl zur Krisenbewältigung beigetragen als auch... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/tuifly-vc-kritisiert-abbruch-der-gespraeche-und-verweigerungshaltung-des-arbeitgebers.html" class="header-link ">Details</a></p> Das TUIfly-Management hat sich einseitig für eine Aufgabe der Krisengespräche mit der Tarifkommission Cockpit entschieden. Das Cockpitpersonal hatte zuvor Bereitschaft zu einem weitreichenden und schmerzhaften Maßnahmenpaket signalisiert, welches sowohl zur Krisenbewältigung beigetragen als auch strukturelle Veränderungen bei gleichzeitiger sozialer Absicherung bedeutet hätte.  

Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC: „Arbeitsplatzabbau, zum Beispiel im Rahmen eines Freiwilligenprogramms, müssen wir in dieser Lage hinnehmen - Kündigungen allerdings nicht. Wir erwarten vom Arbeitgeber, dass er mit uns gemeinsam um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpft.”  

Die Verweigerungshaltung des TUIfly-Managements stößt daher bei der VC auf Unverständnis: „Der Arbeitgeber konfrontiert uns hier mit einer Friss-oder-Stirb-Mentalität, die eine bedingungslose Erfüllung seiner sämlichen Forderungen verlangt, um im Gegenzug nur einen Teil der fraglichen Arbeitsplätze möglicherweise zu sichern. Dabei befanden wir uns mitten in einem Prozess, um verschiedene Lösungswege zu erarbeiten. Diese Konfrontation ist völlig unnötig und unverständlich. Aus unserer Sicht ist es in der jetzigen Situation entscheidend, dass alle Stakeholder an den Tisch kommen – der Konzernvorstand und die niedersächsische Politik tragen gemeinsam mit uns die Verantwortung, tragfähige Lösungen zu entwickeln.”  

Tuifly will die bislang intern vorhandenen Kapazitäten extern einkaufen und dafür im Gegenzug loyale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Bilanz streichen. Solch eine perspektivlose Umstrukturierung ist keine Option - zumal für einen Konzern, der mit Milliardenbeträgen des Bundes gestützt wird. Die Vereinigung Cockpit fordert, die Konstellation und der Gesprächsrahmen müssen jetzt geändert werden, um gemeinsam eine Lösung im Sinne aller Beschäftigten der Tuifly zu erreichen. 
 


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Presse Wed, 04 Nov 2020 15:59:20 +0100
Krisenangebote der Lufthansa-Piloten http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/krisenangebote-der-lufthansa-piloten-1.html <p>Anfang dieser Woche drohte Lufthansa-Großaktionär Heinz-Hermann Thiele an, dass das Unternehmen „unmittelbar Kündigungen im großen Stil aussprechen“ werde, wenn es nicht „kurzfristig zu einer substantiellen Annäherung der Tarifpartner“ komme. Die Vereinigung Cockpit (VC) steht einem kurzfristigen... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/krisenangebote-der-lufthansa-piloten-1.html" class="header-link ">Details</a></p> Anfang dieser Woche drohte Lufthansa-Großaktionär Heinz-Hermann Thiele an, dass das Unternehmen „unmittelbar Kündigungen im großen Stil aussprechen“ werde, wenn es nicht „kurzfristig zu einer substantiellen Annäherung der Tarifpartner“ komme.

Die Vereinigung Cockpit (VC) steht einem kurzfristigen Abschluss zur Vereinbarung eines Krisenbeitrages offen gegenüber. Wichtig für die VC ist dabei, dass eine Vereinbarung die Liquidität des Unternehmens stärkt und damit das Überleben der Lufthansa sowie das Bestehen der Arbeitsplätze sichert. Jedoch vermittelt der Lufthansa-Konzernvorstand, abseits von verbalen Versicherungen, derzeit nicht den Eindruck, als sei er an einem zügigen Abschluss interessiert.
Die VC hat seit Ende September 2020 an sieben Verhandlungstagen verschiedene Optionen aufgezeigt, die wirtschaftlich vorteilhafte und flexible Lösungen bieten. Dabei berücksichtigen die VC-Angebote den Umstand, dass besonders in 2021 und 2022 Einsparungen notwendig sind, als auch die Unterstützung eines sozialverträglichen Personalabbaus durch Freiwilligenprogramme, denen sich die Arbeitgeberseite aber verweigert. 

Lufthansa verfügt über wettbewerbsfähige Strukturen, mit denen sie in den vergangenen Jahren Rekordgewinne eingeflogen hat. Die Geschäftsentwicklung ist völlig unvorhersehbar und hängt zudem maßgeblich von den durch die Regierungen verhängten Reisebeschränkungen ab. Dementsprechend akzeptiert die VC, dass die Lufthansa derzeit keine belastbaren Geschäftspläne rechnen kann. Sicher ist nur, dass auch diese Krise irgendwann ein Ende finden wird, weshalb eine dauerhafte Absenkung der Tarifbedingungen derzeit weder notwendig noch akzeptabel ist.

„Wie am Tariftisch bereits thematisiert, stehen Kündigungen von Cockpitmitarbeitern ohne verlässliche Prognose im Widerspruch zu einem sozialpartnerschaftlichen Krisenumgang“, so Dr. Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik. „Wir alle fahren zurzeit auf Sicht, weshalb wir von Lufthansa erwarten, dass sie den Verhandlungsprozess mit Augenmaß begleitet und nicht auf Kosten der Mitarbeiter versucht, aus der Krise Profit zu schlagen.“

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Presse Wed, 04 Nov 2020 14:18:08 +0100
Carolin Bach ist neue Beiratsvorsitzende der Vereinigung Cockpit http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/carolin-bach-ist-neue-beiratsvorsitzende-der-vereinigung-cockpit.html <p>Die Mitglieder des Beirats der Vereinigung Cockpit (VC) haben Carolin Bach an die Spitze des Gremiums gewählt. Mit der Airbus A320-Kapitänin ist erstmals in der Geschichte der VC eine Frau als Beiratsvorsitzende gewählt worden. Der Beirat vertritt die Mitglieder gegenüber dem Vorstand und berät... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/carolin-bach-ist-neue-beiratsvorsitzende-der-vereinigung-cockpit.html" class="header-link ">Details</a></p> Die Mitglieder des Beirats der Vereinigung Cockpit (VC) haben Carolin Bach an die Spitze des Gremiums gewählt. Mit der Airbus A320-Kapitänin ist erstmals in der Geschichte der VC eine Frau als Beiratsvorsitzende gewählt worden. Der Beirat vertritt die Mitglieder gegenüber dem Vorstand und berät diesen.

"Gerade in der größten Krise der Luftfahrtgeschichte ist ein konzentriertes Arbeiten aller VC-Organe wichtig und notwendig", so Bach nach ihrer Wahl. "Dabei müssen wir übergreifend mit sämtlichen Organen zusammenarbeiten. Wir werden unseren Verband auch durch diese schwierige Zeit gemeinsam navigieren."

Die Mitglieder des Berufsverbandes der Verkehrspilotinnen und Verkehrspiloten ruft Bach dazu auf, der VC durch ihre Solidarität und ihr Vertrauen den notwendigen Rückhalt zu geben. "Dabei sind wir gerne und jederzeit offen für konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge", wie die neue Beiratsvorsitzende betont. "Es gibt eine Zeit nach Corona und gemeinsam werden wir den Weg in diese Zeit meistern."

"Stellvertretend für den gesamten Vorstand möchte ich Carolin Bach zur Wahl als Beiratsvorsitzende herzlich beglückwünschen", sagt VC-Präsident Markus Wahl. "Wir unterstützen ihren Aufruf zur Geschlossenheit und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Gemeinsame Ziele und ein gemeinsamer Weg sind in der jetzigen Zeit für den Verband und alle Mitglieder von zentralem Interesse."


Zur Person:

Carolin Bach fliegt als Kapitänin auf Airbus A320 in Frankfurt bei Lufthansa Airlines. Sie ist seit fünf Jahren für die Beschäftigten der Lufthansa im Beirat der Vereinigung Cockpit tätig und befindet sich derzeit in ihrer zweiten Legislaturperiode. Darüber hinaus ist sie seit vier Jahren Mitglied der Arbeitsgruppe "Diversity and Social" und wird diese Arbeit neben ihrer Funktion als Beiratsvorsitzende weiter fortsetzen.


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Presse Thu, 15 Oct 2020 11:47:10 +0200
Vereinigung Cockpit erzielt Wahlerfolg bei TUI-Aufsichtsratswahl http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vereinigung-cockpit-erzielt-wahlerfolg-bei-tui-aufsichtsratswahl.html <p>Die Vereinigung Cockpit (VC) entsendet künftig zwei Vertreter in den Aufsichtsrat der TUI AG. Bei der Wahl am 8. Oktober 2020 wurden sowohl die Spitzenkandidatin der VC für die Gewerkschaftsliste, Tanja Viehl, als auch Flugkapitän Andreas Barczewski als Arbeitnehmervertreter gewählt. Damit ist der... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vereinigung-cockpit-erzielt-wahlerfolg-bei-tui-aufsichtsratswahl.html" class="header-link ">Details</a></p> Die Vereinigung Cockpit (VC) entsendet künftig zwei Vertreter in den Aufsichtsrat der TUI AG. Bei der Wahl am 8. Oktober 2020 wurden sowohl die Spitzenkandidatin der VC für die Gewerkschaftsliste, Tanja Viehl, als auch Flugkapitän Andreas Barczewski als Arbeitnehmervertreter gewählt. Damit ist der Berufsverband der Verkehrspiloten erstmals mit zwei Vertretern im Aufsichtsrat des weltgrößten Tourismuskonzerns präsent.

"Die Wahl ist ein wichtiger Meilenstein für uns und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer," sagt VC-Rechtsanwältin und Spitzenkandidatin Tanja Viehl. "Ich möchte ihr Vertrauen rechtfertigen, indem ich mich als Vertreterin aller rund 70.000 Konzernbeschäftigten im Aufsichtsrat für deren Interessen einsetze. Wir werden dabei den Erhalt von Arbeitsplätzen in den Mittelpunkt aller Überlegungen stellen. Letztlich haben Staatskredite das Überleben der TUI gesichert. Da erwarten Steuerzahler wie auch Beschäftigte zu Recht, dass Arbeitsplätze geschützt werden."

Der Aufsichtsrat ist mit jeweils 10 Anteilseigner- und 10 Arbeitnehmervertretern besetzt. Für die Arbeitnehmerbank entfallen wiederum drei Sitze auf die im Konzern vertretenen Gewerkschaften.

Auch der Präsident der Vereinigung Cockpit, Markus Wahl, zeigte sich erfreut über das Wahlergebnis: "Dass mit Tanja Viehl und Andreas Barczewski erstmals gleich zwei Sitze aus den Reihen der VC im einflussreichen TUI-Aufsichtsrat besetzt werden können, ist Ausdruck der Anerkennung für die jahrelange, kompetente Arbeit der Teams, in denen unsere Kandidaten mitgewirkt haben. Gleichzeitig ist es Verpflichtung für uns als VC, die vor der Tür stehenden Herausforderungen gemeinsam mit vielen Entscheidungsträgern und mit dem größtmöglichen Engagement anzugehen. Dabei steht für uns die Zusammenarbeit im Vordergrund. Sämtliche Arbeitnehmervertreter müssen im Aufsichtsrat gemeinsam für die Interessen aller Beschäftigten streiten."

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Presse Thu, 08 Oct 2020 16:20:53 +0200
Lufthansa beendet eigene Pilotenausbildung und entzieht sich der sozialen Verantwortung: Erst die Besten ausgesucht - nun wie die Letzten behandelt http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/lufthansa-beendet-eigene-pilotenausbildung-und-entzieht-sich-der-sozialen-verantwortung-erst-die-be.html <p>An der Bremer Verkehrspilotenschule soll der Großteil der Lufthansa-Flugschüler nach Willen des Unternehmens die Ausbildung abbrechen. Nur bei einem sehr geringen Prozentsatz will die Lufthansa die Zusagen, die sie den jungen Menschen für ihre Zukunft gemacht hat, einhalten, während die... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/lufthansa-beendet-eigene-pilotenausbildung-und-entzieht-sich-der-sozialen-verantwortung-erst-die-be.html" class="header-link ">Details</a></p> An der Bremer Verkehrspilotenschule soll der Großteil der Lufthansa-Flugschüler nach Willen des Unternehmens die Ausbildung abbrechen. Nur bei einem sehr geringen Prozentsatz will die Lufthansa die Zusagen, die sie den jungen Menschen für ihre Zukunft gemacht hat, einhalten, während die verbleibenden Schüler mit fragwürdigen Angeboten unter Druck gesetzt werden. 
 
So müssten die Schüler der Lufthansa-spezifischen MPL-Lehrgänge im Falle der Weiterführung ihrer Ausbildung an externe Flugschulen wechseln und dadurch zahlreiche Nachteile in Kauf nehmen. Ihre Ausbildung würde dadurch so tiefgreifend verändert, dass sie nach der Krise nicht berechtigt wären, für die Lufthansa Airline zu fliegen. Deren Strahlkraft hatte das Management der Lufthansa Aviation Training noch 2018 marketingwirksam genutzt, um 500 Flugschüler pro Jahr für eine Pilotenausbildung bei der LH Group zu rekrutieren.  Heute ist der LAT jedes Mittel recht, sich der Leute zu entledigen. 

Das bisher gültige Auswahlverfahren für die Lufthansa-Group-Airlines würde damit seine Gültigkeit verlieren. Ein erneutes Assessment ist ein bisher nie da gewesenes Szenario und wäre, bedingt durch die hohen Durchfallquoten, mit einem erheblichen Risiko für die Flugschüler verbunden. Dieses Risiko trug bisher die Lufthansa, indem Sie sich zu einmal ausgewählten und nach den eigenen hohen Standards geschulten Kandidaten bekannte. Jetzt wird das Risiko allein auf die Flugschüler abgewälzt. Dadurch werden die hohen Ausbildungsstandards zugunsten des Kostendrucks geopfert, wodurch die Vereinigung Cockpit unter Zugzwang gesetzt wird, zukünftig eine niedrigere Qualifikation im Cockpit der Lufthansa zu akzeptieren. 

"Der Umgang mit den Flugschülern in Bremen ist beschämend," sagt Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der Vereinigung Cockpit. "Die Lufthansa hat die Besten gesucht und behandelt sie jetzt wie die Letzten. Erst wurden die jungen Menschen mit Versprechen zu Perspektiven im Konzern gelockt, nun will sie die Lufthansa möglichst geräuschlos und kostengünstig wieder loswerden. Auch wenn das Unternehmen meint, sich hier im Rahmen der legalen Möglichkeiten zu bewegen, so ist die Ausnutzung solcher Schlupflöcher in keinem Fall legitim." 
 
Dass die Lufthansa derweil in anderen Konzernsparten, z.B. der Lufthansa Technik, Hunderte neue kaufmännische sowie technische Auszubildende aufnimmt und dies öffentlichkeitswirksam mit den Worten begleitet, auch in Krisenzeiten ein Konzern zu sein, der für soziale Verantwortung stehe und kontinuierlich in die Ausbildung junger Talente investiere, ist für die Bremer Flugschüler ein weiterer Schlag ins Gesicht.

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Presse Fri, 02 Oct 2020 12:09:40 +0200
Tarifflucht auf Staatskosten – Massive Kritik am neuen Lufthansa-Ferienflieger "Ocean"  http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/tarifflucht-auf-staatskosten-massive-kritik-am-neuen-lufthansa-ferienflieger-ocean.html <p>Die Lufthansa treibt ihre Pläne zur Gründung der neuen Ferienflieger-Plattform "Ocean" voran. Nach aktuellen Aussagen des Managements sollen in der Lufthansa-Gruppe in den kommenden Jahren tausende tarifierte Arbeitsplätze abgebaut werden, während für die neue, nicht tarifierte Touristik-Airline zu... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/tarifflucht-auf-staatskosten-massive-kritik-am-neuen-lufthansa-ferienflieger-ocean.html" class="header-link ">Details</a></p> Die Lufthansa treibt ihre Pläne zur Gründung der neuen Ferienflieger-Plattform "Ocean" voran. Nach aktuellen Aussagen des Managements sollen in der Lufthansa-Gruppe in den kommenden Jahren tausende tarifierte Arbeitsplätze abgebaut werden, während für die neue, nicht tarifierte Touristik-Airline zu Dumpingbedingungen neu eingestellt wird.  

Dieses Vorgehen wird von den Arbeitnehmervertretern der Fluggesellschaften der Lufthansa in einem gemeinsamen Appell an die Bundesregierung massiv kritisiert. Sie fordern die geplante Tarifflucht zur Not mit politischer Intervention zu stoppen. Unterzeichnet wurde der Brief übergreifend von 14 Personalvertretungen und Betriebsratsgremien der Angestellten in der Lufthansa-Group sowie von Condor und TUIfly. Einhellige Unterstützung erhalten die Personalvertreterinnen und Personalvertreter von den Gewerkschaften des Luftverkehrs: Vereinigung Cockpit, Verdi und der Unabhängigen Flugbegleiter Organisation UFO.  

"Staatshilfen sind dazu da, Arbeitsplätze zu retten. Das offenkundige Hauptmotiv der Neugründung "Ocean" ist es, Tarifflucht auf Staatskosten zu begehen. Es wird mitten in der größten Krise der Luftfahrt viel Geld in eine Plattform investiert, bei der mit jahrelangen Anlaufverlusten zu rechnen ist. Wir fordern die Politik auf, genauer hinzusehen, wie mit Milliarden an Staatshilfen umgegangen wird," so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der Vereinigung Cockpit.  

Während der Covid-19-Krise wurde bereits die Lufthansa-Touristiktochter "Sun Express Deutschland" liquidiert und die für Eurowings fliegende LGW inklusive der Belegschaft in die Insolvenz und Arbeitslosigkeit geschickt. Die Konzerntochter Germanwings steht ebenfalls vor der Auflösung und mit Eurowings betreibt Lufthansa bereits eine Airline, welche maßgeblich im touristischen Segment tätig ist. Die Notwendigkeit für noch einen weiteren Flugbetrieb ist somit nicht gegeben.   

Die Pläne für eine neue Touristik-Plattform "Ocean" kommen auch für andere Urlaubsairlines zur Unzeit: Nicht nur, dass die Kapazitäten derzeit aufgrund zahlreicher Reisebeschränkungen nicht genutzt werden können. Sie stellt auch eine direkte Konkurrenz für die ebenfalls durch staatliche Finanzhilfen geretteten Ferienflieger Condor und TUIfly dar, die schwer mit der Krise zu kämpfen haben.  

Die Beschäftigten haben ihre Bereitschaft zu umfassenden und schmerzhaften Einschnitten in den bisherigen Verhandlungen zu den Krisenbeiträgen unter Beweis gestellt. Jetzt ist die Lufthansa gefordert, ihrerseits den Schulterschluss zu suchen und gemeinsam mit den Beschäftigten den Weg aus der Krise zu gehen – zu fairen tarifvertraglichen Bedingungen. Von der Politik erwarten die Beschäftigten ein genaueres Hinsehen bei der Frage ob und wie hier mit staatlicher Unterstützung umgegangen wird.   


Für Rückfragen:
VC-Pressestelle, Tel. 069 / 69 59 76 102
 
Die Vereinigung Cockpit ist der Berufsverband des Cockpitpersonals in Deutschland. Er vertritt die berufs- und tarifpolitischen Interessen von derzeit rund 9.600 Mitgliedern bei sämtlichen deutschen Airlines und sieht darüber hinaus seine Aufgabe in der Erhöhung der Flugsicherheit in Deutschland.
 
V. i. S. d. P.: Vereinigung Cockpit, Unterschweinstiege 10, 60549 Frankfurt, Tel.: 069 / 69 59 76 - 0, Fax: 069 / 69 59 76 - 150; office@vcockpit.de, www.VCockpit.de

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Presse Wed, 30 Sep 2020 15:32:01 +0200
Europäischer Luftverkehr braucht neue Spielregeln - #TimeToRethink http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/europaeischer-luftverkehr-braucht-neue-spielregeln-timetorethink.html <p>Der europäische Pilotenverband ECA fordert gemeinsam mit einer Koalition aus sieben weiteren Dachverbänden europäischer Luftverkehrs-Gewerkschaften unter dem Motto #TimeToRethink tiefgreifende Änderungen und einen strukturierten Neustart für den Luftverkehr. Unser Statement spiegelt die Ansichten,... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/europaeischer-luftverkehr-braucht-neue-spielregeln-timetorethink.html" class="header-link ">Details</a></p> Der europäische Pilotenverband ECA fordert gemeinsam mit einer Koalition aus sieben weiteren Dachverbänden europäischer Luftverkehrs-Gewerkschaften unter dem Motto #TimeToRethink tiefgreifende Änderungen und einen strukturierten Neustart für den Luftverkehr. Unser Statement spiegelt die Ansichten, Sorgen und Forderungen der Beschäftigten des Luftverkehrs in Bezug auf die Covid-19-Krise und den Ausweg wider. Zentrale Punkte sind die Themen atypische Beschäftigung, soziale und ökologische Nachhaltigkeit, Finanzierung der Flugsicherung, Qualifikation des Personals sowie Flugsicherheit.

Eine Rückkehr zum "Business as usual" ist für uns keine Option. Als Berufsverbände wollen wir unseren Teil dazu beitragen, das System zu überdenken und neu zu gestalten, Prioritäten zu verschieben und eine sichere, soziale und nachhaltige Luftverkehrsinfrastruktur wiederaufzubauen - zum Nutzen aller.

Wir haben gemeinsam acht Themenfelder identifiziert, die die Europäische Politik zur Priorität machen und in denen Ziele und Strategien für die Zukunft der Luftfahrt umgesetzt werden müssen. Die Krise muss genutzt werden, um die eklatanten Schwachstellen im System anzugehen, damit mehr Nachhaltigkeit und Beständigkeit für alle Beteiligten geschaffen wird.

Um dies zu erreichen, benötigen wir die volle Aufmerksamkeit und Unterstützung durch die Europäische Politik. Im Hinblick auf das am Montag (28. September) stattfindende Treffen der Europäischen Verkehrsminister fordern die Beschäftigten des Europäischen Luftverkehrs daher folgende Initiativen:

  1. Gesellschaftliche Nachhaltigkeit - Soziale Verantwortung muss Richtschnur für das Handeln aller Beteiligten sein. Der Erhalt von Arbeitsplätzen muss Priorität haben.
  2. Ökologische Nachhaltigkeit - Wachstum und Dekarbonisierung müssen vereint werden. Nationale, regionale und EU-Mittel müssen mit privaten Investitionen kombiniert werden, um Forschung und Entwicklung sowie die industrielle Produktion von nachhaltigen Kraftstoffen voranzutreiben.
  3. Gesamtsystem - Alle Beteiligten des Luftverkehrs müssen nun zusammenarbeiten. Natürlich muss der Luftverkehr finanziell lebensfähig sein. Es gibt allerdings keinen automatischen Vorrang von Finanzinteressen vor dem öffentlichen Interesse, vor Passagieren und vor dem Personal.
  4. Reparieren und Verändern - Marktverzerrungen durch das Ausnutzen rechtlicher Schlupflöcher, Outsourcing und atypische Beschäftigungsverhältnisse wie Scheinselbstständigkeit müssen in allen Bereichen von den zuständigen Behörden endlich konsequent bekämpft werden. Außerdem funktioniert das System der europäischen Flugsicherung nur bei wachsendem Verkehr gut. Es muss umgebaut werden, um für Krisenzeiten gewappnet zu sein.
  5. Fähigkeiten und Qualifikationen - In der hochkomplexen Luftfahrt sind die Fähigkeiten und Qualifikationen des Personals auf allen Ebenen das A und O für einen sicheren und geregelten Betrieb. Diese Kompetenzen müssen sowohl formal als auch inhaltlich erhalten werden. Eine Abwanderung der Fachkräfte in andere Branchen muss vermieden werden.
  6. Flugsicherheit - Der Verlust an betrieblicher Routine und Fähigkeiten gibt ebenso Anlass zur Sorge wie Operationen außerhalb etablierter Sicherheitsvorschriften und die Lufttüchtigkeit von Flugzeugen, bedingt durch Kostensenkungen und Entlassungen in Wartungsbetrieben. Die Wiederherstellung und Verbesserung von Sicherheitsstandards und -niveaus muss Priorität haben. Im Zweifelsfall muss die Sicherheit immer Vorrang vor kommerziellen Erwägungen haben.
  7. Neuer Fokus - Neue Konzepte wie Remote Tower Operations und Reduced Crew Operations werden weiter vorangetrieben, ohne ein gleichwertiges Sicherheitsniveau sicherzustellen und ohne die sozialen Auswirkungen zu berücksichtigen. Statt solcher Maßnahmen muss die gemeinsame Rückkehr zu einem sicheren und funktionierenden System im Fokus stehen.
  8. Europa - Für einen fairen Wettbewerb sind folgende Punkte unabdingbar: Ein gemeinsamer Regulierungsrahmen für alle Airlines und eine Verteidigung gegen subventionierte Wettbewerber aus Drittländern; die Beschränkung bestimmter Verkehrsrechte, des Wet-Leasings aus Drittstaaten und der Fragmentierung der Flugsicherung; die Aufrechterhaltung und Durchsetzung von Eigentums- und Kontrollvorschriften, anstatt diese zu lockern und den Zugang zum europäischen Markt noch weiter zu liberalisieren.

Den vollständigen Text finden Sie hier: COVID-19 & Aviation - Time to rethink!

Die unterzeichnenden Organisationen:
Aircraft Engineers International (AEI), Air Traffic Controllers European Unions Coordination (ATCEUC), European Cabin Crew Association (EurECCA), European Cockpit Association (ECA), International Federation of Aeronautical Information Management Associations (IFAIMA), International Federation of Air Traffic Controllers’ Associations (IFATCA), International Federation of Air Traffic Safety Electronics Associations (IFATSEA), International Flight Information Service Association (IFISA)

Für Rückfragen:

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Die Vereinigung Cockpit ist der Berufsverband des Cockpitpersonals in Deutschland. Er vertritt die berufs- und tarifpolitischen Interessen von derzeit rund 9.600 Mitgliedern bei sämtlichen deutschen Airlines und sieht darüber hinaus seine Aufgabe in der Erhöhung der Flugsicherheit in Deutschland.
 
V. i. S. d. P.: Vereinigung Cockpit, Unterschweinstiege 10, 60549 Frankfurt, Tel.: 069 / 69 59 76 - 0, Fax: 069 / 69 59 76 - 150 office@vcockpit.de, www.VCockpit.de

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Presse Thu, 24 Sep 2020 13:46:27 +0200