Vereinigung Cockpit e.V.:Aktuelles https://www.vcockpit.de/ Aktuelle Nachrichten der Vereinigung Cockpit e.V. de Vereinigung Cockpit e.V.:Aktuelles https://www.vcockpit.de/typo3conf/templates/general_rwd/_common/images/logo_rss.png https://www.vcockpit.de/ 107 30 Aktuelle Nachrichten der Vereinigung Cockpit e.V. TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Wed, 12 May 2021 09:31:33 +0200 VC entsendet mit Sebastian Baumgart erstmals einen Vertreter in den Lufthansa-Cargo-Aufsichtsrat http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vc-entsendet-mit-sebastian-baumgart-erstmals-einen-vertreter-in-den-lufthansa-cargo-aufsichtsrat.html <p>Sebastian Baumgart ist als Vertreter der Arbeitnehmerliste "Freightdogs United" in den Aufsichtsrat der Lufthansa Cargo gewählt worden. Baumgart ist der erste Pilot und das erste Mitglied der Vereinigung Cockpit (VC) in dem Gremium. Er wird künftig die Interessen aller Beschäftigten des... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vc-entsendet-mit-sebastian-baumgart-erstmals-einen-vertreter-in-den-lufthansa-cargo-aufsichtsrat.html" class="header-link ">Details</a></p> Sebastian Baumgart ist als Vertreter der Arbeitnehmerliste "Freightdogs United" in den Aufsichtsrat der Lufthansa Cargo gewählt worden. Baumgart ist der erste Pilot und das erste Mitglied der Vereinigung Cockpit (VC) in dem Gremium. Er wird künftig die Interessen aller Beschäftigten des Unternehmens gegenüber dem Lufthansa-Cargo-Vorstand vertreten.

Der 37-jährige fliegt auf Boeing 777F und ist seit 13 Jahren für Lufthansa Cargo tätig. Mit Baumgart bekommt Lufthansa Cargo also einen Aufsichtsrat, der die operativen Belange von Boden- und Verwaltungspersonal ebenso wie die der Cockpit Crews aus jahrelanger Erfahrung und erster Hand kennt.

"Ich bin begeistert vom Wahlergebnis und freue mich sehr über das Vertrauen, dass mir die Kolleginnen und Kollegen entgegenbringen", sagt Sebastian Baumgart. "Ich werde für die Belange aller Beschäftigten kämpfen, denn nur gemeinsam können wir unsere Lufthansa Cargo nach vorn bringen. Der gesamte Aufsichtsrat muss nun dafür sorgen, dass die Arbeitsplätze im Unternehmen auch für die Zeit nach Corona gesichert werden. Dafür erwarte ich von der Unternehmensleitung, dass sie sich klar und deutlich zu ihrer Stammbelegschaft bekennt und nicht weiter mit Verlagerungen von Jobs und Flugzeugen zu Töchtern, Joint Ventures oder Drittanbietern droht."

"Dass erstmals in der Geschichte von Lufthansa Cargo ein VC-Vertreter in den Aufsichtsrat gewählt wurde, ist eine gute Nachricht für alle Beschäftigten", so Dr. Marcel Gröls, im Vorstand der VC für Tarifpolitik zuständig. "Wir sind angetreten, im Aufsichtsrat für die Interessen aller Beschäftigtengruppen einzutreten und genau das werden wir auch einlösen. Wir laden alle Arbeitnehmervertreter ein, mit uns gemeinsam zugunsten der Kolleginnen und Kollegen an einem Strang zu ziehen."

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Janis Schmitt, Vorstand Presse und Öffentlichkeitsarbeit, 0176 16959001
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Die Vereinigung Cockpit ist der Berufsverband des Cockpitpersonals in Deutschland. Er vertritt die berufs- und tarifpolitischen Interessen von derzeit rund 9.600 Mitgliedern bei sämtlichen deutschen Airlines und sieht darüber hinaus seine Aufgabe in der Erhöhung der Flugsicherheit in Deutschland.
 
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Presse Wed, 12 May 2021 09:31:33 +0200
Tarifierung unter Beschuss: Offener Angriff des Vorstandsvorsitzenden auf die Kultur der Lufthansa AG http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/tarifierung-unter-beschuss-offener-angriff-des-vorstandsvorsitzenden-auf-die-kultur-der-lufthansa-a.html <p>Mit Entsetzen und Fassungslosigkeit haben wir diese Woche die Äußerungen zur Kenntnis genommen, die der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa Group AG, Carsten Spohr, gegenüber Vertretern der Aktionäre und auch in der Sendung „Offen gesagt“ zur Tarifbindung des Unternehmens getätigt hat. Herr Spohr,... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/tarifierung-unter-beschuss-offener-angriff-des-vorstandsvorsitzenden-auf-die-kultur-der-lufthansa-a.html" class="header-link ">Details</a></p> Mit Entsetzen und Fassungslosigkeit haben wir diese Woche die Äußerungen zur Kenntnis genommen, die der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa Group AG, Carsten Spohr, gegenüber Vertretern der Aktionäre und auch in der Sendung „Offen gesagt“ zur Tarifbindung des Unternehmens getätigt hat.

Herr Spohr, der als Sprecher des Vorstands die Gremienmeinung vertritt, hat den Nutzen von Sozialpartnerschaft in Unternehmen insgesamt in Frage gestellt und ließ verlauten, dass Tarifverträge eine „Kostenexplosion“ verursachen und damit geeignet sind, Arbeitsplätze zu gefährden. Mit Blick auf Germanwings stellte er einen Zusammenhang zwischen der Auflösung des Unternehmens und der angeblich hohen Streikquote her. Dabei ist es offensichtlich, dass es sich um eine Managemententscheidung gegen die Germanwings und für die untarifierte Eurowings Discover gehandelt hat.

In der langen und traditionsreichen Geschichte der Lufthansa stellen derartige Äußerungen eine Zäsur dar. Dass der höchste Repräsentant der Konzerns die Grundordnung des Arbeits- und Wirtschaftslebens in Deutschland in Frage stellt, ist ein Affront gegenüber allen Beschäftigten der Lufthansa-Group. Derartige Äußerungen sind für eine der größten Airlines der Welt, die zum wirtschaftspolitischen Kernbestand der Bundesrepublik Deutschland zählt, nicht hinnehmbar.

Wir fordern vom Vorstand der Lufthansa AG umgehend ein klares Bekenntnis zur Tarifierung des Unternehmens und fordern ihn auf, zur Sachlichkeit und zu einem Modus der Sozialpartnerschaft zurückzukehren. Mäßigung und verbale Abrüstung sind das Gebot der Stunde.

Wenn derart die kulturellen Grundfesten des Unternehmens in Frage gestellt werden, ist die Befassung des Aufsichtsgremiums gefragt. Der Bund als Großaktionär ist gehalten, die Achtung der grundgesetzlich vorgesehen Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und des Tarifvertragsgesetzes sicherzustellen, insbesondere angesichts der Verantwortung als Miteigentümerin des Unternehmens.


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Presse Fri, 07 May 2021 17:12:01 +0200
Europäische Initiative E4FC fordert neue EU-Luftverkehrs-Strategie für fairen Wettbewerb http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/europaeische-initiative-e4fc-fordert-neue-eu-luftverkehrs-strategie-fuer-fairen-wettbewerb.html <p>Die Wettbewerbsinitiative der Europäischen Luftfahrt, "Europeans for Fair Competition (E4FC)", fordert in einem am Dienstag (4. Mai) veröffentlichten Positionspapier eine neue Luftfahrt-Strategie für die Europäische Union. Das Manifest wurde während eines Webinars mit namhaften Vertretern aus... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/europaeische-initiative-e4fc-fordert-neue-eu-luftverkehrs-strategie-fuer-fairen-wettbewerb.html" class="header-link ">Details</a></p> Die Wettbewerbsinitiative der Europäischen Luftfahrt, "Europeans for Fair Competition (E4FC)", fordert in einem am Dienstag (4. Mai) veröffentlichten Positionspapier eine neue Luftfahrt-Strategie für die Europäische Union. Das Manifest wurde während eines Webinars mit namhaften Vertretern aus EU-Parlament und EU-Kommission vorgestellt.  

Markus Wahl, VC Präsident: “Als Mitglied der E4FC unterstützt die Vereinigung Cockpit die Ziele der Erklärung. Unser gemeinsames Ziel ist ein fairer Wettbewerb, der die europäische Luftfahrt samt ihrer Arbeitsplätze schützt und die Konnektivität für die europäischen Bürgerinnen und Bürger aufrechterhält.”

E4FC skizziert vier Schlüsselprioritäten für die Zukunftsfähigkeit des EU-Luftfahrtsektors:

  1. Anstehende Luftverkehrsabkommen aussetzen, bis mehr Klarheit über die Entwicklung der internationalen Luftfahrt nach der Krise besteht. Dies würde es der EU-Kommission und den Mitgliedsstaaten ermöglichen, die Abkommen an die neue Nachkrisen-Realität sowie an die selbstgesetzten, mittlerweile deutlich gesteigerten Umweltambitionen (European Green Deal) anzupassen.
  2. Strikte Durchsetzung der Eigentums- und Kontrollvorschriften für Airlines, um das ordnungsgemäße Funktionieren des EU-Binnenmarktes zu gewährleisten.
  3. Einheitliche und umfassende EU-Gesetzgebung für einen sozialen Luftverkehr. Airlines und Mitarbeiter brauchen klare und konsistente Regulierung, die den Missbrauch von Schlupflöchern im EU-Sozialrecht verhindert und gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle auf dem EU-Markt tätigen Fluggesellschaften und ihre Arbeitnehmer schafft.
  4. Nachhaltigkeitsmaßnahmen, die sich aus dem European Green Deal ergeben, müssen alle gleichermaßen betreffen, d.h. sie dürfen keine Wettbewerbsnachteile für einzelne Akteure produzieren.  


Zitate der Keynote-Speaker des Webinars

"Die EU-Mitgliedstaaten sollten die Durchsetzung sozialer Schutzmechanismen verstärkt in den Blick nehmen, damit bestehende Regeln nicht umgangen werden können." - Joost Korte, EU-Kommission, Generaldirektor für Beschäftigung, Soziales und Inklusion.

"Die grüne Transformation ist für die Luftfahrtindustrie überlebenswichtig. Dabei müssen wir den politischen Einsatz für einen fairen Wettbewerb und hohe soziale Standards sicherstellen." - Søren Gade, MdEP (Renew Europe) (Dänemark).

"Anstehende Luftverkehrsabkommen sollten verschoben werden, bis mehr Klarheit über die Entwicklung des Luftverkehrs nach der Krise besteht und wie die Luftfahrt mit dem Green Deal in Einklang gebracht wird." - Annette Groeneveld, Mitglied des E4FC Executive Committee.


Download Positionspapier
Das Positionspapier “E4FC MANIFESTO - Key policy priorities for the future of the EU aviation industry” finden hier zum Download:  https://e4fc.eu/wp-content/uploads/2021/05/E4FC-Manifesto-2021.pdf


Über Europeans for Fair Competition (E4FC)
E4FC ist eine Koalition von europäischen Fluggesellschaften und Luftverkehrs-Gewerkschaften, die sich für fairen Wettbewerb und hohe soziale Standards einsetzen. Ziel von E4FC ist es, die europäische Luftfahrt und europäische Arbeitsplätze zu sichern und die Konnektivität für Europas Bürger zu erhalten. Die Vereinigung Cockpit ist Mitglied der E4FC.


Kontakt zu E4FC:
Europeans for Fair Competition
Rue d’Arlon 69-71 1040 Brussels, Belgium
info@e4fc.eu, www.e4fc.eu
 


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Presse Wed, 05 May 2021 13:37:23 +0200
Aufsichtsratswahlen bei der Lufthansa Cargo AG stehen vor der Tür http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/aufsichtsratswahlen-bei-der-lufthansa-cargo-ag-stehen-vor-der-tuer.html <p>Mit der Liste Freightdogs United begleitet die Vereinigung Cockpit (VC) die anstehenden Aufsichtsratswahlen bei der LCAG. Mit Sebastian Baumgart und Dr. Marcel Gröls treten erfahrene Kollegen als Listenführer an. Baumgart (37) kennt als langjähriger Arbeitnehmervertreter das Unternehmen im... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/aufsichtsratswahlen-bei-der-lufthansa-cargo-ag-stehen-vor-der-tuer.html" class="header-link ">Details</a></p> Mit der Liste Freightdogs United begleitet die Vereinigung Cockpit (VC) die anstehenden Aufsichtsratswahlen bei der LCAG. Mit Sebastian Baumgart und Dr. Marcel Gröls treten erfahrene Kollegen als Listenführer an. Baumgart (37) kennt als langjähriger Arbeitnehmervertreter das Unternehmen im Spannungsfeld von Markt und Konzerninteressen sehr genau. Als früherer Loader und heutiger Pilot kann er sich sehr gut in die verschiedenen Berufsgruppen des Unternehmens hineindenken und weiß, dass alle gleichermaßen für den Erfolg des Frachtspezialisten notwendig sind. „Durch flexible Nutzung unserer Tarifverträge schaffen wir es gemeinsam auch in herausfordernden Zeiten das Optimum für die Cargo zu ermöglichen. Im Gegenzug muss die Cargo zu ihrem Stammpersonal stehen und Perspektiven bieten. Fremdvergabe muss Grenzen haben und Auslagerung ebenso. Dafür werden wir im Aufsichtsrat antreten“, so Baumgart. 
 
Gröls ist im Vorstand der Vereinigung Cockpit für Tarifpolitik zuständig. Zuvor war der 43jährige Familienvater bei der Hamburger HOCHBAHN AG und bei der IG Metall für Tarif- und Betriebspolitik zuständig. „Gute Leistung muss belohnt und die Unternehmenskultur muss gepflegt werden. Das gilt für alle Beschäftigtengruppen, denn wir brauchen einander und nur gemeinsam können wir etwas gestalten“, so Gröls. Die beiden Spitzenkandidaten sind überzeugt, dass eine umfassende Mitbestimmung zugunsten der Beschäftigten alle Handlungsfelder im Blick haben muss: „Mitbestimmung findet natürlich nicht nur am Tariftisch statt, sondern auch bei der betrieblichen Arbeitnehmervertretung und im Aufsichtsrat. Nur wenn wir alle Felder bespielen und die verschiedenen Einflussmöglichkeiten Hand in Hand nutzen, kann gute Politik zugunsten der Beschäftigten wirklich nachhaltig wirken“, so Gröls und Baumgart. 
 
Die Aufsichtsratswahl endet am 10. Mai 2021.
 

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Presse Thu, 22 Apr 2021 12:36:00 +0200
VC kritisiert Tarifflucht: TUI bietet Urlaubsgästen nur Billigflieger statt eigener Airline http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vc-kritisiert-tarifflucht-tui-bietet-urlaubsgaesten-nur-billigflieger-statt-eigener-airline.html <p>Beim Reiseveranstalter TUI wird jetzt die Tarifflucht umgesetzt: Ab Mitte Mai wird die lettische Chartergesellschaft SmartLynx verschiedenen Medienberichten zufolge mehrere hundert Flüge ab Saarbrücken und Basel-Mulhouse-Freiburg für den Reiseveranstalter im Vollcharter durchführen. Als Ziele... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vc-kritisiert-tarifflucht-tui-bietet-urlaubsgaesten-nur-billigflieger-statt-eigener-airline.html" class="header-link ">Details</a></p> Beim Reiseveranstalter TUI wird jetzt die Tarifflucht umgesetzt: Ab Mitte Mai wird die lettische Chartergesellschaft SmartLynx verschiedenen Medienberichten zufolge mehrere hundert Flüge ab Saarbrücken und Basel-Mulhouse-Freiburg für den Reiseveranstalter im Vollcharter durchführen. Als Ziele werden klassische europäische Warmwasserdestinationen genannt. Die deutsche Konzern-Tochter TUIfly ist genau auf solche Flüge spezialisiert, bleibt aber außen vor.

Statt die eigene Airline mit deutscher Belegschaft zu nutzen und damit zumindest teilweise auch die erhaltenen Staatshilfen zu rechtfertigen, setzt TUI nun eine ausländische Billig-Airline ein. Dabei hat man mit TUIfly eine ideale Fluggesellschaft im Haus, die auch den Premium-Anspruch der TUI-Gruppe glaubhaft verkörpert. Hier wurden jedoch umfassende und tiefgehende Einschnitte beschlossen, die die Flotte auf bald nur noch 22 Flieger reduzieren.

"Wir verurteilen diese Vorgehensweise, die einen Affront gegenüber der gesamten Belegschaft darstellt," sagt Dr. Marcel Gröls, im Vorstand der Vereinigung Cockpit zuständig für Tarifpolitik. "Die kurzsichtige und unsoziale Strategie der TUI kostet bei der TUIfly in Deutschland etwa 200 Cockpit-Arbeitsplätze sowie hunderte weitere in Kabine, Technik und Verwaltung.

Die Tarifflucht des Konzerns schadet nicht nur den Beschäftigten, sondern auch dem Ruf des Unternehmens. Dass tarifierte, sozialversicherungspflichtige Jobs in Deutschland gestrichen werden, während Dumping-Anbieter zum Zuge kommen, ist und bleibt besonders vor dem Hintergrund der Staatshilfen in Höhe von gut fünf Milliarden Euro absolut unverständlich."


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Presse Thu, 15 Apr 2021 10:32:11 +0200
VC meldet sich mit Kritik zur TUI Hauptversammlung http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vc-meldet-sich-mit-kritik-zur-tui-hauptversammlung.html <p>Anlässlich der Hauptversammlung der TUI AG bekräftigt die Vereinigung Cockpit ihre Kritik an der Entscheidung des Managements zur drastischen Reduzierung der Flotte und dem damit verbundenen Abbau von 200 Arbeitsplätzen bei TUIfly. Die Bundesrepublik hat die TUI mit gut 5 Mrd. Euro gestützt, da die... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vc-meldet-sich-mit-kritik-zur-tui-hauptversammlung.html" class="header-link ">Details</a></p> Anlässlich der Hauptversammlung der TUI AG bekräftigt die Vereinigung Cockpit ihre Kritik an der Entscheidung des Managements zur drastischen Reduzierung der Flotte und dem damit verbundenen Abbau von 200 Arbeitsplätzen bei TUIfly. Die Bundesrepublik hat die TUI mit gut 5 Mrd. Euro gestützt, da die Politik des Landes der Reiseweltmeister an eine Erholung des Tourismus nach Corona glaubt. Vor diesem Hintergrund wird klar, dass die Flottenreduzierung einzig dem Zweck dient, später Kapazitäten billiger einkaufen zu können. Die Vereinigung Cockpit sieht dieses Vorgehen als Vorbereitung zur Tarifflucht.
 
Das Ziel der Reduzierung auf 17 Flugzeuge konnte durch engagierte Verhandlung der TUI-Tarifkommission zumindest so weit verhindert werden, als dass nun 22 Flugzeuge im Konzern betrieben werden sollen. Die damit gesicherten Arbeitsplätze mussten die Pilotinnen und Piloten mit empfindlichen Zugeständnissen i.H.v. annähernd 200 Mio. €. Euro in solidarischer Weise dem Arbeitgeber „abkaufen“.  
 
Insbesondere vor dem Hintergrund des Gehaltsverzichtes der Pilotinnen und Piloten zeigt sich die Vereinigung Cockpit verwundert, dass ausgerechnet der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates, Frank Jakobi, als Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat, laut Presseberichten seine Aufsichtsratsvergütung als stellvertretender Vorsitzender deutlich geringer als seine Kollegen im Kontrollgremium reduziert hat. Herr Jakobi hat somit prozentual den geringsten monetären Beitrag aller Aufsichtsratsmitglieder der TUI AG zur Kostenentlastung beigetragen. Von einem hochrangigen Arbeitnehmervertreter und KBR Vorsitzenden hätten wir, vor dem Hintergrund der Massenentlassungen im TUI Konzern, eine verantwortungsvollere und solidarischere Vorgehensweise erwartet. Gerade an dieser Stelle hätten wir uns die gleiche Bereitschaft zur Solidarität gewünscht, wie sie von den Crews der TUIfly vorgelebt wird.

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Presse Fri, 26 Mar 2021 10:19:36 +0100
Vereinigung Cockpit unterstützt europäische Initiative zur Nutzung nachhaltiger Flugkraftstoffe http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vereinigung-cockpit-unterstuetzt-europaeische-initiative-zur-nutzung-nachhaltiger-flugkraftstoffe.html <p>Die Vereinigung Cockpit schließt sich der Forderung einer Koalition aus europäischen Luftfahrt- und Umweltorganisationen an und unterstützt die Einführung nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels = SAFs) als skalierbare, langfristig tragfähige Lösung zur Dekarbonisierung der... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vereinigung-cockpit-unterstuetzt-europaeische-initiative-zur-nutzung-nachhaltiger-flugkraftstoffe.html" class="header-link ">Details</a></p> Die Vereinigung Cockpit schließt sich der Forderung einer Koalition aus europäischen Luftfahrt- und Umweltorganisationen an und unterstützt die Einführung nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels = SAFs) als skalierbare, langfristig tragfähige Lösung zur Dekarbonisierung der Luftfahrt. Der Berufsverband der Verkehrspilotinnen und -piloten sieht eine große Chance für die EU, eine Vorreiterrolle bei der Herstellung von SAFs einzunehmen und deren volles Potenzial auszuschöpfen.  
 
"Die Luftfahrtindustrie ist sich über ihren Einfluss auf die Umwelt bewusst und wir als Pilotinnen und Piloten wollen Teil der Lösung sein", sagt Janis Schmitt, Sprecher der Vereinigung Cockpit. "Wir unterstützen den Green Deal der EU und sind davon überzeugt, dass die Nutzung nachhaltiger Treibstoffe einen großen Anteil daran haben kann, unsere Ziele des Pariser Klima-Abkommens zu erreichen. Bei der Entwicklung der Kerosin-Alternativen müssen wir eine Konkurrenz zwischen Tank und Teller vermeiden. Nur so schaffen wir eine nachhaltige Perspektive für unsere Branche."
 
Im Rahmen des EU Green Deal hat sich Europa verpflichtet, bis 2050 eine Netto-Null-Kohlenstoff-Wirtschaft zu erreichen, was eine 90%ige Reduktion der Emissionen für den Transport erfordern würde. SAFs haben das Potenzial, erheblich zu diesem Ziel beizutragen, indem sie die Kohlenstoffemissionen der Fluggesellschaften im Vergleich zu herkömmlichem Kerosin um 80 % senken.
 
"Die Frage ist: Wie können wir die Produktion und den Einsatz von SAFs ohne negative Auswirkungen auf die Umwelt steigern", sagt Yngve Carlsen, Vorsitzender der Umwelt-Taskforce der europäischen Cockpitvereinigung ECA. "Es gibt verschiedene Ansätze zur Steigerung der Produktionskapazitäten - einige sind vielversprechender als andere, und einige könnten die Emissionsreduzierung verfehlen oder unbeabsichtigte negative Umweltauswirkungen verursachen. Wir sollten es von Anfang an richtig machen!"  
 
Aus diesem Grund haben sich Fluggesellschaften, Berufsverbände und Umweltgruppen auf die wichtigsten Prinzipien geeinigt, die das Wachstum einer europäischen SAF-Industrie leiten müssen. In einer Konsenserklärung forderte die Koalition die Entscheidungsträger auf, sich für einen nachhaltigen, zukunftssicheren Rahmen für SAFs einzusetzen.
 
"Niemand stellt das Potenzial von SAFs in Frage, aber es besteht die Gefahr, dass sich Entscheidungsträger für einen 'Quick-Win'-Ansatz entscheiden, indem sie sich z.B. zu sehr auf pflanzenbasierte Biokraftstoffe konzentrieren. Dies war im Straßenverkehrssektor der Fall, der sich stark auf die nicht nachhaltigen, lebensmittelbasierten Biokraftstoffe verließ. Wir müssen es besser machen. Die Luftfahrt muss sich verpflichten, fortschrittliche Kraftstoffe aus Abfällen und Reststoffen sowie - was noch wichtiger ist - die innovativen Elektrokraftstoffe zu unterstützen", erklärt der Vorsitzende der ECA-Umwelt-Taskforce.
 
Es wird erwartet, dass die Europäische Kommission den sogenannten "ReFuelEU Aviation"-Vorschlag annimmt, der darauf abzielt, das Angebot und die Nachfrage nach SAFs in der EU zu steigern. Dieser Vorschlag ist ein wichtiger erster Schritt, zusammen mit der Änderung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED) in die gleiche Richtung im Jahr 2021. Die Koalition drängt darauf, dass Biokraftstoffe mit hohen Nachhaltigkeitsrisiken (z. B. auf Agrarflächen zur Nahrungsmittelproduktion) von der Richtlinie ausgeschlossen werden.

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Presse Wed, 17 Mar 2021 08:53:53 +0100
Internationaler Frauentag am 8. März: #ChooseToChallenge http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/internationaler-frauentag-am-8-maerz-choosetochallenge.html <p>Gegen geschlechtsspezifische Vorurteile und Ungleichheit in der Luftfahrt <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/internationaler-frauentag-am-8-maerz-choosetochallenge.html" class="header-link ">Details</a></p> Der 8. März ist der Internationale Frauentag, dieses Jahr unter dem Motto #ChooseToChallenge. Frauen sind bis heute in vielen Berufen der Luftfahrt, nicht nur im Cockpit, stark unterrepräsentiert. Dies muss sich dringend ändern. In diesem Jahr schließen sich daher die internationale Pilotengemeinschaft und die internationale Fluglotsen-Gemeinschaft zusammen, um die Gleichstellung der Geschlechter in der Luftfahrt zu fordern.

Die Vereinigung Cockpit hat sich verpflichtet, Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion in unserem Beruf zu fördern. Unter anderem haben wir die Arbeitsgruppe Diversity and Social (AG DAS) gegründet und uns zur Verwendung geschlechtsneutraler Sprache verpflichtet.

Wir werden keinerlei Diskriminierung auf Grundlage des Geschlechts, der ethnischen Zugehörigkeit, der sexuellen Orientierung oder des kulturellen Hintergrunds zulassen. Die VC wird auch künftig weiter an der Förderung von Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion innerhalb unseres Berufsstandes arbeiten. Aus Herausforderung entsteht Veränderung, also lasst uns alle die Herausforderung wählen!

Deshalb: #ChooseToChallenge

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Presse Mon, 08 Mar 2021 09:30:57 +0100
Vereinigung Cockpit und TUIFly einigen sich auf Tarifvertrag zur Abfederung der Restrukturierung http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vereinigung-cockpit-und-tuifly-einigen-sich-auf-tarifvertrag-zur-abfederung-der-restrukturierung.html <p>Die Vereinigung Cockpit hat sich mit TUIFly auf tarifvertragliche Regelungen zur Abfederung der Restrukturierung geeinigt. Nachdem zuletzt eine wochenlange Mediation durchgeführt wurde, verständigten sich die Parteien jetzt auf spürbare Zugeständnisse beim Einkommen, bei der Altersversorgung und... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vereinigung-cockpit-und-tuifly-einigen-sich-auf-tarifvertrag-zur-abfederung-der-restrukturierung.html" class="header-link ">Details</a></p> Die Vereinigung Cockpit hat sich mit TUIFly auf tarifvertragliche Regelungen zur Abfederung der Restrukturierung geeinigt. Nachdem zuletzt eine wochenlange Mediation durchgeführt wurde, verständigten sich die Parteien jetzt auf spürbare Zugeständnisse beim Einkommen, bei der Altersversorgung und bei Produktivitätsthemen, um die Anzahl des geschützten Personalkörpers im Cockpit auf 370 zu erhöhen. Von den über 500 Beschäftigten sind gleichwohl weiterhin mindestens 130 Pilotinnen und Piloten mit Arbeitsplatzverlust bedroht. Wichtige Tarifverträge wie der Vergütungstarifvertrag und der Manteltarifvertrag sind damit bis 2025 bzw. 2026 eingefroren.
 
„Eine Restrukturierung mitten in der größten Krise der Luftfahrt seit dem 2. Weltkrieg – es waren nicht die allerbesten Voraussetzungen um zu sozialverträglichen Lösungen zu gelangen. Die Beteiligten haben es sich nicht leicht gemacht und über Wochen und Monate bis zuletzt in vielen Nachtverhandlungen in außerordentlich schwierigen Gesprächen alle Optionen und Grenzen ausgelotet“, so Marcel Gröls, Tarifchef der Vereinigung Cockpit. Die Vereinigung Cockpit erwartet, dass diese schmerzlichen Zugeständnisse in Zukunft nicht vergessen werden und der Konzern sich erinnert, dass die Pilotinnen und Piloten in der Krise zu Ihrem Unternehmen stehen.
 

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Presse Mon, 08 Mar 2021 08:15:00 +0100
Vereinigung Cockpit setzt sich für staatliche Anerkennung des Pilotenberufs ein http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vereinigung-cockpit-setzt-sich-fuer-staatliche-anerkennung-des-pilotenberufs-ein.html <p>Die Vereinigung Cockpit (VC) setzt sich dafür ein, dass das Berufsbild Verkehrsflugzeugführer von offizieller Seite in Deutschland endlich anerkannt wird. Der berufspolitische Verband der Pilotinnen und Piloten begründet dies mit der jahrelangen Ausbildung, den permanenten Weiterbildungen sowie der... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vereinigung-cockpit-setzt-sich-fuer-staatliche-anerkennung-des-pilotenberufs-ein.html" class="header-link ">Details</a></p> Die Vereinigung Cockpit (VC) setzt sich dafür ein, dass das Berufsbild Verkehrsflugzeugführer von offizieller Seite in Deutschland endlich anerkannt wird. Der berufspolitische Verband der Pilotinnen und Piloten begründet dies mit der jahrelangen Ausbildung, den permanenten Weiterbildungen sowie der großen Führungsverantwortung. Das Berufsbild sollte deshalb möglichst bald von staatlicher Seite anerkannt werden.

Bislang betrachten die meisten deutschen Behörden Pilotinnen und Piloten bei offiziellen Amtsvorgängen als angelernte Arbeitskräfte mit einer Lizenz ähnlich eines Fahrerausweises für Flurförderzeuge (Gabelstablerschein). Dass dies den spezialisierten Fachkräften im Cockpit in keinster Weise gerecht wird, liegt auf der Hand. Deutschland muss deshalb endlich den Beispielen vieler anderer europäischer Länder wie Frankreich und Spanien folgen, in denen "Pilotin" bzw. "Pilot" längst ein offizieller Beruf ist.

"Die deutschen Pilotinnen und Piloten haben es verdient, dass ihr Beruf endlich auch von staatlicher Seite vollständig anerkannt wird", sagt Janis Schmitt, Sprecher der Vereinigung Cockpit. "Wir sind hochqualifizierte Fachkräfte, die in einem komplexen Umfeld mit großer Verantwortung für Menschen und Technik arbeiten. Die offizielle Anerkennung wäre daher absolut angemessen und sollte nun zügig und analog zu unseren europäischen Nachbarn umgesetzt werden. Wir gehen fest davon aus, dass unser Anliegen auch von politischer Seite große Unterstützung bekommt."

Die fehlende staatliche Anerkennung führt nicht nur regelmäßig zu Benachteiligungen bei Amtsvorgängen, beispielsweise wenn es um die Gewährung staatlicher Leistungen wie den Zugriff auf Weiterbildungen und Umschulungen in der Arbeitslosigkeit geht. Sie verursacht darüber hinaus auch Ungerechtigkeiten auf dem Arbeitsmarkt, weil Pilotinnen und Piloten bei vielen Auswahlprozessen durchs Raster fallen. Das wird gerade jetzt in der Corona-Krise überdeutlich.

Die Pilotengemeinschaft hat in den zurückliegenden Monaten zahlreiche Entlassungen und immer weiter zunehmende Unsicherheit über die berufliche und private Zukunft hinnehmen müssen. Für einige bleibt aufgrund der teils sehr schlechten Aussichten leider nur der Weg der beruflichen Neuorientierung. Damit diese Kolleginnen und Kollegen bei der Agentur für Arbeit künftig zumindest volle Ansprüche auf Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen haben, müssen die zuständigen Stellen nun schnell handeln und "Pilotin" und "Pilot" zu einem offiziellen Beruf machen.


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VC-Pressestelle, Tel. 069 / 69 59 76 102
 
Die Vereinigung Cockpit ist der Berufsverband des Cockpitpersonals in Deutschland. Er vertritt die berufs- und tarifpolitischen Interessen von derzeit rund 9.600 Mitgliedern bei sämtlichen deutschen Airlines und sieht darüber hinaus seine Aufgabe in der Erhöhung der Flugsicherheit in Deutschland.
 
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Presse Fri, 05 Mar 2021 09:25:54 +0100