Vereinigung Cockpit e.V.:Aktuelles https://www.vcockpit.de/ Aktuelle Nachrichten der Vereinigung Cockpit e.V. de Vereinigung Cockpit e.V.:Aktuelles https://www.vcockpit.de/typo3conf/templates/general_rwd/_common/images/logo_rss.png https://www.vcockpit.de/ 107 30 Aktuelle Nachrichten der Vereinigung Cockpit e.V. TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 30 Jan 2023 16:59:17 +0100 Empfehlungen des Verkehrsgerichtstags unterstreichen die Bedeutung von "Just Culture" im Luftverkehr http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/empfehlungen-des-verkehrsgerichtstags-unterstreichen-die-bedeutung-von-just-culture-im-luftverkehr-1.html <p>Erstmals in der Geschichte des Deutschen Verkehrsgerichtstags beschäftigte sich in diesem Jahr ein Arbeitskreis mit rechtlichen Fragen des Luftverkehrs. Bei der Premiere stellten sich die Experten der unterschiedlichen Bereiche dem Spannungsfeld zwischen dem Schutz sensibler Informationen und dem... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/empfehlungen-des-verkehrsgerichtstags-unterstreichen-die-bedeutung-von-just-culture-im-luftverkehr-1.html" class="header-link ">Details</a></p> Erstmals in der Geschichte des Deutschen Verkehrsgerichtstags beschäftigte sich in diesem Jahr ein Arbeitskreis mit rechtlichen Fragen des Luftverkehrs. Bei der Premiere stellten sich die Experten der unterschiedlichen Bereiche dem Spannungsfeld zwischen dem Schutz sensibler Informationen und dem Strafverfolgungsinteresse des Staates und gaben Empfehlungen zu Anpassungen des deutschen Rechts.

Im Zentrum der zweitägigen Beratungen stand das Konzept der "Just Culture" (Redlichkeitskultur) welches den Umgang mit der Meldung von Fehlern zur Steigerung der Flugsicherheit bezeichnet. In seiner Empfehlung stellte der Arbeitskreis VIII übereinstimmend fest, dass "Just Culture" und der Schutz sicherheitsrelevanter Daten im Sinne der Verordnungen (EU) Nr. 996/2010 und Nr. 376/2014 wesentlich zur Förderung und Verbesserung der Flugsicherheit beitragen.

Die Empfehlung, dass hinsichtlich der zunehmenden Bedeutung einer Fehlerkultur in sicherheitssensiblen Bereichen wie dem Luftverkehr das Vertrauen in Meldesysteme geschützt werden sollte, stellt aus Sicht der Vereinigung Cockpit einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung der Flugsicherheit dar.

"Nur wenn das Vertrauen aller beteiligten Personen in ein Meldesystem besteht, kann es dauerhaft funktionieren. Die Empfehlungen des Verkehrsgerichtstags bilden nun die Grundlage für die Weiterentwicklung und Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen", so Matthias Baier, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit.

Die Vereinigung Cockpit war mit drei Vertretern im Arbeitskreis VIII aktiv. Der Leiter der Arbeitsgruppe Accident Analysis & Prevention, Sebastian Kloth, war einer der Referenten des Arbeitskreises und unterstrich in seinem Eingangsreferat die Notwendigkeit, mehr Verständnis von Just Culture als Baustein von Safety Management Systemen aufzubauen und damit im Deutschen Rechtsrahmen zu verankern.

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Die Empfehlungen des Arbeitskreises finden Sie hier: https://deutscher-verkehrsgerichtstag.de/media//Editoren/61.%20VGT/AK%20VIII%20Der%20schmale%20Grat%20im%20Luftverkehr.pdf

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Presse Mon, 30 Jan 2023 16:59:17 +0100
VC solidarisiert sich mit streikendem Bodenpersonal am Düsseldorfer Flughafen http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vc-solidarisiert-sich-mit-streikendem-bodenpersonal-am-duesseldorfer-flughafen.html <p>Die Vereinigung Cockpit unterstützt die Beschäftigten des Bodenverkehrsdienstleisters Aviapartner in Düsseldorf und ihre Gewerkschaft Verdi bei ihrem Kampf um faire Weiterbeschäftigung nach der Neuvergabe der Abfertigungsverträge. "Die deutschen Pilotinnen und Piloten solidarisieren sich mit den... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vc-solidarisiert-sich-mit-streikendem-bodenpersonal-am-duesseldorfer-flughafen.html" class="header-link ">Details</a></p> Die Vereinigung Cockpit unterstützt die Beschäftigten des Bodenverkehrsdienstleisters Aviapartner in Düsseldorf und ihre Gewerkschaft Verdi bei ihrem Kampf um faire Weiterbeschäftigung nach der Neuvergabe der Abfertigungsverträge.

"Die deutschen Pilotinnen und Piloten solidarisieren sich mit den Bodenbeschäftigten von Aviapartner in Düsseldorf," sagt VC-Präsident Stefan Herth. "Was hier geschehen soll ist Sozialdumping, was wir naturgemäß ablehnen. Es kann nicht sein, dass durch Verlagerung der Arbeit die Gewinne der Unternehmen auf dem finanziellen Rücken der Beschäftigten, die jeden Tag schwerste Arbeit auf dem Vorfeld verrichten, gesteigert werden. Gerade vor dem Hintergrund der galoppierenden Inflation ist ein solcher sozial-ausbeuterischer Umgang mit der Belegschaft vollkommen aus der Zeit gefallen."

Hintergrund

Verdi hat die Beschäftigten des Bodenverkehrsdienstleisters Aviapartner am Freitag zu einem Warnstreik aufgerufen, da rund 700 Arbeitsplätze akut gefährdet sind. Verträge mit Aviapartner über die Flugzeugabfertigung in Düsseldorf sind ab April an andere Unternehmen vergeben worden. Die Aviapartner-Belegschaft soll sich nun bei den neuen Abfertigern für ihre jetzigen Jobs neu bewerben und würde in der Folge zu deutlich verschlechterten Konditionen "wiedereingestellt". Diese Pläne lehnt die VC ab und solidarisiert sich mit den Beschäftigten von Aviapartner.

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Presse Fri, 27 Jan 2023 08:45:23 +0100
VC unterstützt dbb-Tarifforderungen http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vc-unterstuetzt-dbb-tarifforderungen.html <p>Der gewerkschaftliche Dachverband der Vereinigung Cockpit in Deutschland, der dbb Beamtenbund und Tarifunion, fordert in der aktuellen Tarifrunde 10,5 Prozent bzw. mindestens 500 Euro mehr Geld für die Beschäftigten der öffentlichen Hand. Als dbb-Mitgliedsgewerkschaft unterstützt die Vereinigung... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vc-unterstuetzt-dbb-tarifforderungen.html" class="header-link ">Details</a></p> Der gewerkschaftliche Dachverband der Vereinigung Cockpit in Deutschland, der dbb Beamtenbund und Tarifunion, fordert in der aktuellen Tarifrunde 10,5 Prozent bzw. mindestens 500 Euro mehr Geld für die Beschäftigten der öffentlichen Hand. Als dbb-Mitgliedsgewerkschaft unterstützt die Vereinigung Cockpit diese Forderung.

In vielen Bereichen gibt es bereits heute zu wenig Personal. Daraus resultiert bei vielen Beschäftigten eine Überlastung. Gleichzeitig wird ihre alltägliche finanzielle Situation durch die sehr hohe Inflation verschärft.

VC-Präsident Stefan Herth: "Die Herausforderungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels treffen alle Bereiche der Arbeitswelt. Die Arbeitgeber werden in Zukunft immer stärker auf eine gute Kooperation mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angewiesen sein. Wer das ernst nimmt, darf die Belegschaft bei der Inflation nicht im Regen stehen lassen. Wir brauchen umfassende strukturell wirksame Lohnanpassungen."

Vor diesem Hintergrund ist die Forderung der Gewerkschaften nach strukturell wirksamen und deutlichen Lohnerhöhungen absolut zeitgemäß. Aus Sicht der VC sind gerade die Arbeitgeber im Öffentlichen Dienst gefragt, dieser Verantwortung gerecht zu werden und aktuell die harten Reallohnverluste der Beschäftigten deutlich abmildern.

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Presse Tue, 24 Jan 2023 17:21:17 +0100
Lufthansa Cargo-Führung setzt Kurs gegen eigene Belegschaft fort - Neue 777 wird bei Aerologic statt bei Lufthansa Cargo fliegen http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/lufthansa-cargo-fuehrung-setzt-kurs-gegen-eigene-belegschaft-fort-neue-777-wird-bei-aerologic-statt.html <p>Das nächste der Lufthansa zugehende Fracht-Flugzeug vom Typ Boeing 777 wird in Leipzig bei Aerologic fliegen und nicht in Frankfurt bei Lufthansa Cargo stationiert. Es wird demnach auch nicht von der Lufthansa bereedert, sondern vom Joint Venture des Konzerns mit DHL. Diese Entscheidung... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/lufthansa-cargo-fuehrung-setzt-kurs-gegen-eigene-belegschaft-fort-neue-777-wird-bei-aerologic-statt.html" class="header-link ">Details</a></p> Das nächste der Lufthansa zugehende Fracht-Flugzeug vom Typ Boeing 777 wird in Leipzig bei Aerologic fliegen und nicht in Frankfurt bei Lufthansa Cargo stationiert. Es wird demnach auch nicht von der Lufthansa bereedert, sondern vom Joint Venture des Konzerns mit DHL.

Diese Entscheidung dokumentiert einmal mehr die ablehnende Haltung der Lufthansa Cargo-Führung gegenüber den eigenen Beschäftigten. Sie steht den Bekundungen der Führungsriege zum vermeintlich angestrebten neuen Miteinander im Unternehmen und der angeblichen Wertschätzung der eigenen Mitarbeiter diametral entgegen.

"Die Strategie des Unternehmens richtet sich weiterhin gegen die eigene Belegschaft im Cockpit und am Boden," sagt VC-Präsident Stefan Herth. "Wir haben von verschiedenen Führungskräften der Cargo gehört, sie würden um die neuen Flugzeuge kämpfen. Offenkundig handelt es sich bei diesen Beteuerungen um reine Lippenbekenntnisse. Mit der nun erfolgten Entscheidung verhindert die Führung die nachhaltige Sicherung der Arbeitsplätze bei Lufthansa Cargo ebenso wie das Wachstum zurück zu alter Größe. Vor dem Hintergrund der Rekordgewinne, die von allen Beschäftigten unter großem persönlichen Einsatz gemeinsam erwirtschaftet worden sind, ist uns diese Entscheidung vollkommen unverständlich. Wir fordern Lufthansa auf, die kommenden Boeing 777 von Lufthansa Cargo bereedern zu lassen und so die eigene Belegschaft zu stärken."

Die durch die Vereinigung Cockpit vertretenen Pilotinnen und Piloten der Lufthansa Cargo wären bereit gewesen, auch unpopuläre Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung mitzutragen. Dies ist der Unternehmensführung bekannt. Vor dem Hintergrund des fortgesetzten Kurses gegen die eigenen Mitarbeiter wären derartige Maßnahmen jedoch frühestens nach Zugang des ersten neuen Flugzeugs bei Lufthansa Cargo tragbar und keinesfalls als Vorleistung. Dafür wiegt der fortgesetzte Vertrauensbruch zu schwer.

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Presse Fri, 13 Jan 2023 12:02:13 +0100
UFO und VC zur den Boni-Vereinbarungen des Lufthansa-Vorstands http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/ufo-und-vc-zur-den-boni-vereinbarungen-des-lufthansa-vorstands.html <p>Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und die Vereinigung Cockpit (VC) haben die Berichte um Boni-Zahlungen an die Vorstandsmitglieder der Lufthansa mit Erstaunen zur Kenntnis genommen. Ungeachtet der Fragestellungen zur rechtlichen Zulässigkeit, scheint sich die... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/ufo-und-vc-zur-den-boni-vereinbarungen-des-lufthansa-vorstands.html" class="header-link ">Details</a></p> Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und die Vereinigung Cockpit (VC)  haben die Berichte um Boni-Zahlungen an die Vorstandsmitglieder der Lufthansa mit Erstaunen zur Kenntnis genommen. Ungeachtet der Fragestellungen zur rechtlichen Zulässigkeit, scheint sich die Unternehmensführung erneut nicht der Signalwirkung dieser Entscheidung bewusst zu sein.

Daniel Kassa Mbuambi, UFO-Vorsitzender: 

"Die Lufthanseatinnen und Lufthanseaten haben während Corona alles gegeben und harte Einschnitte hingenommen, um ihren Teil für die Rettung der Firma beizutragen. Fakt ist auch, dass in Zeiten von zweistelliger Inflation die aktuellen Gehälter in der Kaufkraft entwertet werden. Als schnelle Hilfe und als Zeichen der Anerkennung, dass das Meistern dieser Krise eine Mannschaftsleistung war, zu der die Beschäftigten einen entscheidenden Teil beigetragen haben, sollte der Vorstand der Lufthansa nun auch Bonus- oder Sonderzahlungen für die Mitarbeitenden leisten. Hierzu hat der Staat bereits Möglichkeiten mit einer steuerfreien Inflationsprämie bis zu 3.000 € geschaffen, die die Lufthansa-Führung nutzen kann."

Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit:  

"Die Lufthansa ist wieder im Aufwind. Das war und ist eine Gemeinschaftsleistung aller Beschäftigten. Wenn der Vorstand für diese Leistung belohnt werden soll, dann darf die Anerkennung für diese Leistungen nicht unterhalb der Chefetage aufhören. Dass sich dies auch in den kommenden Tarifabschlüssen widerspiegeln muss, ist klar. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen auf dem Lohnzettel sehen, dass sich ihr Einsatz in der Krise gelohnt hat."



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Presse Wed, 21 Dec 2022 12:07:37 +0100
VC zur AOC-Gründung von Condor-Eigentümer Attestor in Estland http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vc-zur-aoc-gruendung-von-condor-eigentuemer-attestor-in-estland.html <p>Attestor, Eigner der deutschen Traditions-Airline Condor, hat heute die Gründung eines Flugbetriebs (AOC) in Estland bekannt gegeben. Die neue Firma soll mit sechs Airbus A320-Maschinen Strecken aus Hamburg und München bedienen. VC-Präsident Stefan Herth kommentiert diese Entwicklung kritisch:... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vc-zur-aoc-gruendung-von-condor-eigentuemer-attestor-in-estland.html" class="header-link ">Details</a></p> Attestor, Eigner der deutschen Traditions-Airline Condor, hat heute die Gründung eines Flugbetriebs (AOC) in Estland bekannt gegeben. Die neue Firma soll mit sechs Airbus A320-Maschinen Strecken aus Hamburg und München bedienen.

VC-Präsident Stefan Herth kommentiert diese Entwicklung kritisch: “Wenn der gleiche Eigentümer mit gleichen Flugzeugen die gleichen Strecken bedient und dabei den Condor-Vertrieb nutzt, werden viele Fragen aufgeworfen. Selbst, wenn die AOC-Gründung durch den Condor-Eigentümer durch die unternehmerische Freiheit gedeckt ist, so müssen wir feststellen, dass solche Konstruktionen geeignet sind, um Druck auf Tarif- und Arbeitsbedingungen auszuüben.

In der Regel ist der Zweck einer solchen Unternehmung die Unterwanderung der Arbeitsbedingungen und Sozialstandards. Gerade die Auswahl des Registrierungsortes Estland gibt Anlass zur Sorge. Estland hat sich den letzten Jahren zu einer Art “Panama der Luftfahrt” entwickelt.

Als Gewerkschaft kritisieren wir ein solches Vorgehen. Wir werden die weitere Entwicklung genau beobachten. Es darf nicht passieren, dass durch Konkurrenz im eigenen Haus die Arbeitsbedingungen untergraben werden.”

Aus Sicht der Vereinigung Cockpit ist dies ein weiterer Beleg für die Reformbedürftigkeit der Regelungen des europäischen Arbeitsmarktes. Dienstleistungs- und Arbeitnehmerfreizügigkeit werden zunehmend als Instrumente zur Unterwanderung nationaler Sozialstandards missbraucht.


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Presse Fri, 09 Dec 2022 14:42:27 +0100
Drohnen zu Weihnachten - Besitzer sind für Sicherheit im Flugbetrieb verantwortlich http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/drohnen-zu-weihnachten-besitzer-sind-fuer-sicherheit-im-flugbetrieb-verantwortlich.html <p>Zum kommenden Weihnachtsfest werden aller Voraussicht nach wie in den vergangenen Jahren wieder zahlreiche Drohnen unter dem Baum liegen. Als Berufsverband begrüßt die Vereinigung Cockpit die Begeisterung für die Fliegerei. Als Flugsicherheitsexperten weisen wir dennoch in diesem Zusammenhang... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/drohnen-zu-weihnachten-besitzer-sind-fuer-sicherheit-im-flugbetrieb-verantwortlich.html" class="header-link ">Details</a></p> Zum kommenden Weihnachtsfest werden aller Voraussicht nach wie in den vergangenen Jahren wieder zahlreiche Drohnen unter dem Baum liegen. Als Berufsverband begrüßt die Vereinigung Cockpit die Begeisterung für die Fliegerei. Als Flugsicherheitsexperten weisen wir dennoch in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Drohnen über 250g kein Spielzeug sind.

Für alle Drohnenflüge gelten bestimmte gesetzliche Regeln. Diese einzuhalten liegt in der Verantwortung des jeweiligen Drohnenbetreiber. Insbesondere beim Betrieb größerer und leistungsfähiger Drohnen bestehen nicht unerhebliche Risiken und ihr Betrieb ist erst für Nutzer ab 16 Jahren zulässig.

Für bemannte Luftfahrzeuge ist das steigende Kollisionsrisiko mit der rasant wachsenden Zahl an von Laien gesteuerten, privat genutzten Drohnen die größte Problematik.

"Die Drohnenbetreiber tragen die Verantwortung für die Sicherheit während des Fluges Ihrer Geräte," sagt VC-Drohnenexperte Daniel Niesler. "Für Piloten in Verkehrsflugzeugen und anderen bemannten Luftfahrzeugen ist es so gut wie unmöglich, Drohnen ohne entsprechende Hilfsmittel rechtzeitig im Luftraum zu erkennen. Selbst kleine, privat genutzte Drohnen stellen mitunter eine Gefahr, beispielsweise für niedrig fliegende Hubschrauber im Rettungseinsatz, dar."

Der Appell der Vereinigung Cockpit richtet sich an alle Drohnenbesitzer:

  • Machen Sie sich vor Inbetriebnahme Ihrer Drohne umfassend mit den gesetzlichen Vorschriften, den Risiken im Flugbetrieb und Ihrer eigenen Verantwortung vertraut.
  • Informieren Sie sich tagesaktuell, wo Sie fliegen dürfen.
  • Halten Sie sich an die Abstandsgebote von Flughäfen.
  • Tun Sie nichts, was den bemannten Flugverkehr gefährden könnte.

Weitere Informationen finden Sie unter anderem auf den folgenden Websites:


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Die Vereinigung Cockpit ist der Berufsverband des Cockpitpersonals in Deutschland. Er vertritt die berufs- und tarifpolitischen Interessen von derzeit rund 9.600 Mitgliedern bei sämtlichen deutschen Airlines und sieht darüber hinaus seine Aufgabe in der Erhöhung der Flugsicherheit in Deutschland.
 
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Presse Tue, 06 Dec 2022 11:55:00 +0100
Vereinigung Cockpit wird Eurowings Discover tarifieren http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vereinigung-cockpit-wird-eurowings-discover-tarifieren.html <p>Die Vereinigung Cockpit begrüßt die Ankündigung der Lufthansa, zeitnah an einer gemeinsamen Tarifierung der Eurowings Discover zu arbeiten. Die kürzlich von Lufthansa neu gegründete Airline hat hierzu ein Gesprächsangebot zur Tarifierung vorgelegt. Damit startet ein neuer Abschnitt der... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vereinigung-cockpit-wird-eurowings-discover-tarifieren.html" class="header-link ">Details</a></p> Die Vereinigung Cockpit begrüßt die Ankündigung der Lufthansa, zeitnah an einer gemeinsamen Tarifierung der Eurowings Discover zu arbeiten. Die kürzlich von Lufthansa neu gegründete Airline hat hierzu ein Gesprächsangebot zur Tarifierung vorgelegt. Damit startet ein neuer Abschnitt der Sozialpartnerschaft zwischen der Lufthansa Group und der für die Pilotinnen und Piloten in Deutschland zuständigen Gewerkschaft Vereinigung Cockpit.  

Dazu sagt VC-Präsident Stefan Herth: "VC und der Lufthansa-Konzern sind jetzt auf dem Weg in eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft. Ich bin zuversichtlich, dass es uns in Verhandlungen auf Augenhöhe gelingt, gemeinsam kreative Lösungen zum Wohle der Beschäftigten und der Firma zu finden – gerade in schwierigen Zeiten wird dies ein Stabilisierungsfaktor sein.  

Besonders positiv ist die nun angestoßene Entwicklung für die Kolleginnen und Kollegen bei Eurowings Discover, denn Tarifverträge bedeuten Sicherheit, Planbarkeit und Stabilität für die Beschäftigten. Ich freue mich, dass meine Ankündigung aus dem vergangenen Jahr, dass wir Eurowings Discover tarifieren werden, nun realisiert wird."

Die für eine Tarifierung notwendigen Gespräche werden die Vereinigung Cockpit und Lufthansa zeitnah aufnehmen.

Dr. Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der VC, betont die Strahlkraft dieses Übereinkommens für die Zusammenarbeit zwischen der Vereinigung Cockpit und dem Konzern: "Transparenz, Offenheit und eine gute Kommunikation sind die Bausteine einer belastbaren, produktiven Sozialpartnerschaft. Die Lufthansa und die VC haben diesen Weg eines neuen Miteinanders erst vor wenigen Wochen gemeinsam begonnen und ich freue mich festzustellen, dass beide Seiten jetzt schon die ersten Früchte dieser Partnerschaft ernten dürfen. Das ist ganz im Interesse der Mitarbeiter und der Kunden."


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Presse Mon, 31 Oct 2022 16:20:25 +0100
VC begrüßt Aufnahme der Feuerwehr-Funkfrequenz in das deutsche Luftfahrthandbuch AIP http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vc-begruesst-aufnahme-der-feuerwehr-funkfrequenz-in-das-deutsche-luftfahrthandbuch-aip.html <p>Die Information über die Feuerwehr-Funkfrequenz 121.555 MHz für Notfälle an deutschen Flughäfen wurde mit dem letzten Update des Luftfahrthandbuches Deutschland ("Aeronautical Information Publication", AIP) offiziell veröffentlicht. Die Vereinigung Cockpit (VC) sieht darin einen deutlichen... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/vc-begruesst-aufnahme-der-feuerwehr-funkfrequenz-in-das-deutsche-luftfahrthandbuch-aip.html" class="header-link ">Details</a></p> Die Information über die Feuerwehr-Funkfrequenz 121.555 MHz für Notfälle an deutschen Flughäfen wurde mit dem letzten Update des Luftfahrthandbuches Deutschland ("Aeronautical Information Publication", AIP) offiziell veröffentlicht.

Die Vereinigung Cockpit (VC) sieht darin einen deutlichen Sicherheitsgewinn und begrüßt die Aufnahme der Frequenz in das Luftfahrthandbuch ausdrücklich. Die VC-Arbeitsgruppe Airport and Ground Environment (AGE) und weitere Vertreter des Berufsverbandes hatten sich im direkten Austausch mit dem Bundesverkehrsministerium für die Eintragung der Feuerwehfrequenz in die AIP eingesetzt.

"Die Einführung der Feuerwehrfrequenz an den deutschen Flughäfen sorgt für mehr Sicherheit", sagt Vivianne Rehaag, VC-Vorständin Flight Safety. "Im Notfall wissen alle Beteiligten genau, wie sie miteinander kommunizieren können. Dadurch wird ein schneller und klarer Austausch zwischen Cockpit, Flughafenfeuerwehr und Fluglotsen ermöglicht, was essenziell für eine schnelle Lösung von Notfall-Situationen ist. Wichtig ist nun, dass alle Beteiligten geschult werden, so dass sich die effektive Nutzung der Frequenz etablieren kann."

Das Luftfahrthandbuch AIP wird von der Deutschen Flugsicherung publiziert und enthält grundlegende Informationen zu Regeln und Verfahren im Flugverkehr.


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Presse Fri, 21 Oct 2022 09:53:03 +0200
Eurowings und VC zurück am Verhandlungstisch http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/eurowings-und-vc-zurueck-am-verhandlungstisch.html <p>Eurowings und die Vereinigung Cockpit kehren an den Verhandlungstisch zurück, um die Gespräche zu einem Manteltarifvertrag für die Piloten und Pilotinnen von Eurowings Deutschland wieder aufzunehmen. Darauf haben sich Eurowings und die Gewerkschaft heute verständigt. Über die Inhalte der weiteren... <a href="http://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/eurowings-und-vc-zurueck-am-verhandlungstisch.html" class="header-link ">Details</a></p> Eurowings und die Vereinigung Cockpit kehren an den Verhandlungstisch zurück, um die Gespräche zu einem Manteltarifvertrag für die Piloten und Pilotinnen von Eurowings Deutschland wieder aufzunehmen. Darauf haben sich Eurowings und die Gewerkschaft heute verständigt. Über die Inhalte der weiteren Gespräche haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Das ist vor allem für alle Eurowings-Kundinnen und -Kunden eine gute Nachricht. Nach Ablauf des insgesamt dritten Streiktags in Folge wird Eurowings ab dem morgigen Donnerstag, 20. Oktober, wieder zu einem planmäßigen Flugbetrieb zurückkehren.


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Presse Wed, 19 Oct 2022 15:44:38 +0200