Restrukturierungsmaßnahmen bei Tuifly treffen Angestellte hart

Die Vereinigung Cockpit bedauert die Ankündigung von Tuifly, rund 700 Arbeitsplätze in Cockpit und Kabine abbauen zu wollen. Dass die Flotte um rund die Hälfte reduziert wird und nur noch von Hannover, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München geflogen werden soll, ist ein schwerer Schlag für die Beschäftigten.

“Wir erwarten jetzt zügige Verhandlungen von der Tuifly-Geschäftsführung,” sagt Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit. “Diese Gespräche müssen ohne Kalkül ehrlich und offen geführt werden. Eine Hängepartie können sich weder die Beschäftigten noch das Unternehmen leisten.”

Inwieweit sich der Fernreisemarkt schnell erholt, ist zurzeit schwer vorhersehbar. Dadurch ist die vor Kurzem in einem Tarifvertrag zwischen VC und Tuifly festgehaltene Aufnahme von Langstreckenflügen vorerst nicht möglich. Dies trifft insbesondere das fliegende Personal hart.


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Die Vereinigung Cockpit ist der Berufsverband des Cockpitpersonals in Deutschland. Er vertritt die berufs- und tarifpolitischen Interessen von derzeit rund 9.600 Mitgliedern bei sämtlichen deutschen Airlines und sieht darüber hinaus seine Aufgabe in der Erhöhung der Flugsicherheit in Deutschland.

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