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Das Bürogebäude "Amelias Parkoffice" / © Vereinigung Cockpit
Arne, der Umzug der VC von der Unterschweinstiege in die Amelia-Mary-Earhart-Straße in Gateway Gardens ist geschafft. Wie hast du diese Zeit erlebt?
Extrem arbeitsreich. Ich blicke mittlerweile auf nahezu acht Jahre im VC-Vorstand zurück, aber dieses Projekt war mit großem Abstand das größte. Ich habe dafür sehr viel Zeit investiert – mit Abstand die meisten Wochenstunden, weit über die Freistellungen hinaus. In der Woche des eigentlichen Umzuges waren es allein 96 Stunden.
Die Unterschweinstiege war viele Jahre lang der Sitz der VC. War es schwer, diesen Ort hinter sich zu lassen?
Ehrlich gesagt, wurde es Zeit, unsere Konferenz- und Büroflächen ganz neu zu denken. Die Arbeitsweisen haben sich nicht zuletzt seit Corona erheblich verändert. Die Gegebenheiten im alten Büro lagen hiervon weit entfernt und führten zu viel Leerstand. Die neue Fläche stärkt hingegen die Zusammenarbeit, das Miteinander in der Geschäftsstelle. Sie ist viel offener und heller gestaltet, bietet aber auch alle Voraussetzungen, um online oder hybrid zu arbeiten.
Was waren für euch die wichtigsten Gründe für den neuen Standort in Gateway Gardens?
Gateway Gardens bietet uns gleich mehrere Vorteile. Zum einen ist die Anbindung hervorragend – die S-Bahn hält praktisch vor der Haustür. Gerade für unsere Mitarbeitenden, aber auch für Aktive, die zu Sitzungen oder Treffen kommen, ist das ein großer Pluspunkt. Zum anderen ist die Infrastruktur sehr gut: Restaurants, ein Supermarkt, kurze Wege.
Und nicht zuletzt hat uns auch das Umfeld überzeugt. Direkt vor dem Gebäude liegt eine Grünfläche, die sich wunderbar für Pausen eignet. Insgesamt wirkt der Standort moderner und offener – das passt gut zu dem, was wir als Organisation heute sind.
Auch die Büros selbst sind anders gestaltet als früher. Was steckt hinter diesem Konzept?
Tatsächlich gibt es nur noch wenige und kleinere Bürozimmer. Der Großteil der Arbeitsplätze befindet sich in Inseln zu je vier Schreibtischen auf offenen Flächen und kann flexibel genutzt werden. Wir wollten bewusst eine Struktur schaffen, die den Austausch fördert – auch über Abteilungsgrenzen hinweg. Gerade bei einer Organisation wie der VC, in der viele Themen zusammenlaufen, kann dieser informelle Austausch sehr wertvoll sein.
In diesem Sinne war es uns auch besonders wichtig, unseren Mitarbeitenden mit einer Lounge einen Rückzugs- und Pausenort zu bieten. Diese ist mit der besten Aussicht des neuen Büros ein Ort der Ruhe oder Pausenbeschäftigung, z.B. am neuen büroeigenen Tischkicker.
Ihr habt viel Wert auf das Design der Räume gelegt.
Das stimmt. Uns war wichtig, dass die Räume nicht nur funktional sind, sondern auch eine gewisse Identität ausstrahlen. Deshalb wurde das Design stark an unserem Corporate Design orientiert. Die Farben der VC finden sich an vielen Stellen wieder. In den Küchen, bei den Möbeln und anderen Gestaltungselementen greifen wir immer wieder diese Farben auf.
Außerdem war es uns wichtig, trotz Büroeinrichtung eine gewisse Wohnlichkeit zu vermitteln. Aus diesem Grund wurden viele organische Elemente und Formen eingesetzt.
Der Umzug selbst war sicher eine logistische Herausforderung. Gab es Momente, in denen du dachtest: Das wird jetzt doch komplizierter als gedacht?
Solche Momente gibt es bei einem Projekt dieser Größe eigentlich immer. Ein Umzug betrifft ja nicht nur Möbel, sondern auch IT-Infrastruktur, Raumplanung und viele organisatorische Details. Oft sind es gerade die kleinen Dinge, die plötzlich viel Abstimmung erfordern. Nach Lösung eines Problems wartete bereits das nächste auf uns. Aber genau dafür braucht es ein gutes Team – und das hatten wir. Viele Menschen haben mit großem Engagement daran gearbeitet, dass dieser Umzug funktioniert. Am Ende war es wirklich eine Gemeinschaftsleistung.
Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals ganz besonders bei den Kolleginnen und Kollegen der Geschäftsstelle bedanken, die mit organisiert und selbst angepackt haben.
Was wünschst du dir, wenn du jetzt auf die neuen Räume blickst?
Ich wünsche mir vor allem, dass die Räume ein Ort sind, an dem gerne gearbeitet wird. Wir leben heute in einer Zeit, in der vieles digital stattfindet. Das hat viele Vorteile – aber persönliche Begegnungen bleiben unglaublich wichtig.