VC-Vorstand zum Unfall des Germanwings-Flugs 9525

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,

schweren Herzens haben wir heute vom Unfall des Germanwings-Fluges 9525 von Barcelona nach Düsseldorf erfahren müssen. An Bord befanden sich nach derzeitigem Stand 144 Passagiere, vier Kabinenmitarbeiter und zwei Piloten. Zu diesem frühen Zeitpunkt liegen uns nur wenige gesicherte Informationen zum Unfallhergang vor.

Höchste Priorität hat für die Vereinigung Cockpit in dieser schweren Stunde die Betreuung und Unterstützung der Hinterbliebenen und unserer Kolleginnen und Kollegen. Darüber hinaus werden unsere Experten in den Arbeitsgruppen der Vereinigung Cockpit die Untersuchung des Unfalls so gut und so weit wie möglich begleiten, um eine objektive Aufarbeitung des Unglücks zu gewährleisten.

Im Zuge dessen haben wir unten stehende Pressemitteilung veröffentlicht.

In Gedanken sind wir bei allen Verwandten, Freunden und Kollegen der Fluggäste und Besatzungsmitglieder des Fluges 9525 und wünschen ihnen viel Kraft bei der Bewältigung dieses unfassbaren Verlustes.

Der Vorstand und die Mitarbeiter der Vereinigung Cockpit.

 

PRESSEINFORMATION
Die Vereinigung Cockpit zum Flugzeugabsturz am Dienstag, 24. März 2015

Mit Bestürzung hat die Vereinigung Cockpit e.V. Kenntnis davon erhalten, dass ein Airbus A 320 der Fluggesellschaft Germanwings heute in den Morgenstunden verunglückt ist.

Wir trauern gemeinsam mit den Hinterbliebenen um die Opfer. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt allen Angehörigen, Freunden und Bekannten der Passagiere und der Besatzung.

Da im Augenblick keine ausreichenden Informationen über das Unglück bekannt sind, sehen wir von Aussagen zum Unfallhergang und zur Unfallursache ab. 

Die Vereinigung Cockpit bietet allen an der Unfalluntersuchung Beteiligten an, aktiv mit Hilfe ihrer Experten die Unfalluntersuchung zu unterstützen, um durch die dadurch gewonnenen Erkenntnisse die Sicherheit im Luftverkehr weiter zu verbessern. 

"Wir sind tief erschüttert, unsere Gedanken sind bei den Angehörigen. Wir appellieren an die Öffentlichkeit, sich mit Spekulationen zurückzuhalten, da diese besonders schmerzhaft für die Hinterbliebenen und einer objektiven Unfalluntersuchung nicht dienlich sind", so Jörg Handwerg, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit.