VC-Supportangebote


 

Ob Fume Event, kritisches Ereignis im Flugbetrieb oder persönliche Belastung: In solchen Situationen ist schnelle und verlässliche Unterstützung wichtig. Die Vereinigung Cockpit stellt Pilotinnen und Piloten dafür mehrere Angebote zur Verfügung. Die Fume-Event-Hotline und das Notfalltelefon bieten rund um die Uhr fachliche Beratung nach flugbetrieblichen Ereignissen. Mit Peer Support steht zudem ein Netzwerk erfahrener Kolleginnen und Kollegen bereit, die bei persönlichen oder beruflichen Herausforderungen begleiten. Ergänzend bietet die SupportLine im Rahmen des Critical Incident Stress Management (CISM) vertrauliche psychologische Unterstützung. Gemeinsam sorgen diese Angebote dafür, dass Betroffene schnell Orientierung, Hilfe und kompetente Ansprechpartner finden.

Beratung bei Fume Events

Fume Events: +49 69 3487 2932

Die Vereinigung Cockpit bietet ihren Mitgliedern mit der Fume-Event-Hotline eine rund um die Uhr erreichbare Unterstützung bei plötzlichen Gerüchen oder kontaminierter Luft im Cockpit. Das Team der AG Occupational Health & Medicine (OHM) berät Crew-Mitglieder zu medizinischen Maßnahmen, gibt Orientierung bei Unsicherheiten und erklärt, wie eine Urinuntersuchung auf toxische Rückstände aus Triebwerksöl durchgeführt werden kann.

Zusätzlich steht ein kostenloses Fume-Event-Kit zur Verfügung, das Probenröhrchen, Anleitungen und Informationen für Ärzte enthält. So erhalten Pilotinnen und Piloten schnelle Hilfe und praktische Hilfsmittel, um Risiken für Gesundheit und Sicherheit an Bord einzuschätzen und richtig zu reagieren.

Beratung bei Incidents & Accidents

Notfalltelefon: +49 69 3487 2932

Das Notfalltelefon der Vereinigung Cockpit bietet Mitgliedern rund um die Uhr Unterstützung nach flugbetrieblichen Ereignissen. Bei Incidents, Accidents oder Fume Events erhalten Pilotinnen und Piloten eine vertrauliche Beratung durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen aus den Arbeitsgruppen AAP und FHE. Die Fachleute beraten unabhängig von den Flugbetrieben und melden sich in der Regel innerhalb weniger Minuten zurück. 

Ziel des Angebots ist es, unmittelbar nach einem Ereignis Orientierung zu geben, mögliche nächste Schritte einzuordnen und bei Unsicherheiten zu unterstützen. Bei Bedarf vermitteln die Ansprechpartner zudem weitere Hilfsangebote innerhalb des Netzwerks. So stellt die Hotline sicher, dass Betroffene in einer belastenden Situation schnell kompetente Unterstützung erhalten.

Unabhängige Unterstützung

Peer Support: +49 69 3487 2932

Die Arbeitsgruppe Peer Support der Vereinigung Cockpit bietet unabhängig von der Airlinezugehörigkeit oder VC-Mitgliedschaft Unterstützung - niemand soll eine Hürde spüren. Wer Hilfe braucht, soll einfach Kontakt aufnehmen – egal, ob es um Belastungen, familiäre Probleme, mentale Krisen, Alkohol, Medikamente oder andere Themen geht.

Erfahrene Kolleginnen und Kollegen stehen als sogenannte Peers vertraulich zur Verfügung, wenn Belastungen, persönliche Krisen oder Fragen zur eigenen Flugtauglichkeit auftreten. In einem ersten Gespräch wird die Situation gemeinsam eingeordnet und mögliche nächste Schritte werden besprochen. Bei Bedarf vermitteln die Peers an geeignete Fachstellen und begleiten Betroffene durch den gesamten Prozess – von der ersten Orientierung über eine mögliche Therapie bis zur Rückkehr in den Flugbetrieb.

Critical Incident Stress Management (CISM)

SupportLine: +49 151 2240 7703

Die SupportLine der Vereinigung Cockpit bietet Pilotinnen und Piloten eine vertrauliche und niedrigschwellige Anlaufstelle bei beruflichen oder privaten Belastungen. Im Rahmen des Critical Incident Stress Management (CISM) unterstützt ein erfahrener Psychologe Betroffene nach kritischen Ereignissen – etwa nach belastenden Situationen im Cockpit, persönlichen Krisen oder bei Sorgen um die eigene Flugtauglichkeit. Die telefonische Beratung ist rund um die Uhr erreichbar und bietet einen geschützten Raum zum Zuhören, Einordnen und Weiterdenken.

Ziel des Angebots ist es, frühzeitig Unterstützung zu ermöglichen, Orientierung zu geben und bei Bedarf weitere Hilfsangebote zu vermitteln. Die Gespräche sind vertraulich und dienen nicht der Kontrolle, sondern der Unterstützung. Sie sollen Orientierung geben, bevor Belastungen zu größeren Problemen werden.