Antwort der Vereinigung Cockpit auf Lufthansa-Veröffentlichung zu Gesprächsangebot

Die Vereinigung Cockpit (VC) nimmt mit Verwunderung zur Kenntnis, dass die Konzernführung der Deutschen Lufthansa über die Medien Vorbedingungen an das vom Präsidenten der VC Herrn Streicher bei Herrn Mayrhuber angeregte Spitzengespräch stellt, ohne dies der VC, wie zuvor zugesagt, in einer direkten Antwort mitzuteilen.

Die Vereinigung Cockpit, die vorbedingungslosen Gesprächen jederzeit offen gegenüber steht, sieht sich nicht in der Lage die Vorbedingungen der Lufthansa Konzernführung zu akzeptieren, da diese bereits bestehende Tarifverträge mit Lufthansa in Frage stellen würden.

Jörg Handwerg, Pressesprecher der VC: „Es ist bedenklich, dass die Konzernspitze der Lufthansa, die von der VC in den vergangenen Monaten mehrfach um Teilnahme an Verhandlungen gebeten wurde, den nach ihren Aussagen "größten Streik der deutschen Luftfahrtgeschichte" verantworten möchte, ohne je im direkten Dialog mit der VC-Spitze den Versuch unternommen zu haben den Streik abzuwenden; sondern hierzu Bedingungen stellt, von denen von vornherein klar ist, dass sie unerfüllbar sind.“

Für Rückfragen:
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Jörg Handwerg (Pressesprecher), Tel. 0176 / 16 959 000

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